24. September 2017

 

Herbst...er ist`s ... es läßt sich nicht leugnen denn draußen wird es bunt. So will ich ihn denn mal begrüßen, den Herbst, der nun ja schon lt. Kalender 4 Tage alt ist. Gefühlt, dauert er schon eine Weile länger ... noch nie zuvor hatte ich im September schon den Kachelofen an. War ich doch im September/Oktober meist nochmal am Meer lockt mich das nun in diesem Jahr so gar nicht. Na denn erkunde ich eben mal die Oberpfälzer Laubwälder ...tu so, als wäre ich hier Feriengast.

Frühlingsanfang ist mir eigentlich lieber. Da ist die Aussicht auf Sonne,  bunte Blumen, Wärme und das Leben "draußen" ziemlich  sicher. Es gäbe da ja noch eine Idee, die ziemlich tief in mir schlummert: Auf der anderen Seite der Erde ....da ist jetzt Frühling.

Ein schöner Gedanke; Koffer packen und ab in den Frühling .... Wären da nicht all die "wenn" und "aber`s" , die vielen Ausreden, warum es gerade jetzt nicht geht.  Das Wissen, daß man es könnte, wenn man es  wirklich wollte, es hilft  sich auf all die schönen Dinge, die  Herbst und Winter bringen  zu freuen.


18. September 2017

Ein Souvenir aus Venedig ?  Klar doch.  Ich habe  mir einen Bogen handbedrucktes Papier mitgebracht. Von Maestro Alberto Varese. Es ist mir sehr schwer gefallen den Bogen Papier zu zerschneiden. Letztendlich sind aber doch  zwei  kleine  Alben entstanden und auch  vorzeigbar. Nun fehlen noch Text und Bilder von der Reise  und das erste Weihnachtsgeschenk ist fertig.

 


10. 9.2017 ...Nachtzug nach  ???

Wenn einer eine Reise tut ...

dann kann er was erzählen. Eigentlich wollten wir die Ost/Nordfriesischen Inseln erkunden.Mit Zelt und richtig zünftig.Aber ... Stürmisch, regnerisch, kalt sollte es werden zur gewählten Reisezeit. Was liegt näher, als umzudisponieren?

So erkundeten wir: 6 Stadtteile auf 100 Inseln , auf 8km² Fläche gebaut, 11 km rundherum, 3000 Fußwege, 450 Brücken, 127 öffentliche Plätze, 150 Kanäle...

na denn mal los.

In 5 Tagen haben wir ca 100tausend Schritte gemacht, das heißt, viel gesehen und doch noch nichts wirklich. Das wiederum heißt?

Nun sitz ich da .... träume von Espresso doppio  und der Sonne und Venezia ...


3. September 2017
Burg Veldenstein in Neuhaus. Kunsthandwerkermarkt. Wie schön die Nunofilzwesten von    www.himmelbunt.bplaced.net    sind, sehr schön gearbeitet und " Himmelbunt" . Leider kam auf meinem Weg eine dicke dunkle Wolke. Bin also wieder zuhause.

 

Nun überlege ich , ob ich doch wieder noch einen neuen Teppich anfangen soll? Es kribbelt in den Fingern.  Oder das begonnene Filz- Projekt fertig machen - "Schwarz auf weiß". Oder den neuen PW- Entwurf, der auf dem Tisch liegt, quiltbereit arbeiten, damit ich ihn "unterwegs" quilten kann? Oder Beides?

Oder beides!   Jetzt das Eine.  Später, am Abend,  das Andere.


30. August 2017

Rezept für Brot und Frühstücksbrötchen:

 

300 Roggen, 75 Weizen, 1 Tasse Sauerteig, einen großen Löffel Quark, Hefe, Rübensirup, Brotgewürz, Wasser, so daß ein knetbarer Teig entsteht. Gut kneten. Von einer Bäuerin habe ich gelernt : Im Trog den Teig 7 x nach rechts, dann 7 mal nach links ans Ende des Troges kneten. 2 x gehen lassen auf doppelte Größe. 250° 15 Min, 180° weitere 45 Min. backen. Topf mit Wasser dazu in Ofen stellen nicht vergessen ... 2-3 mal während des Backens mit etwas Salzwasser begießen ... doppelte Menge ist wirtschaftlicher !!! ;-)

Brötchen forme ich bevor ich  morgens ins Bad gehe, dann sind sie gegangen, und backen während ich das Frühstück mache.


24. August 2017

 

Sommerszeit - Marmeladenzeit. Das heißt aber auch: ein paar Küchenextrarunden. Aber das Ergebnis ist lange haltbar, wenn es nicht allzu gut schmeckt, und die Arbeit lohnt sich, denn da weiß ich wenigstens, was drin ist. Wenn in der Küche aufgereiht die gefüllten Gläser stehen und ich mich  selbst mit einer Kaffeepause belohne mir eine  Kostprobe des eben Erarbeiteten gönne, kann ich ja auch zu Recht ein bischen stolz sein. Oder?  Marmelade, Soße, Kompott von der Mirabelle ... da kann ich mich auf`s Winterfrühstück  freuen und ab und zu mit den fruchtigen Köstlichkeiten lange Winterabende versüßen.


19. August 2017

In meinem kleinen Garten scheint jetzt nur noch partiell und kurz die Sonne ... wenn sie denn scheint. Das heißt typische Sommerblüher und der üppiche Farbenrausch .... dazu muß ich fremd gehen.  Aber eigentlich liebe ich die verhaltene Pracht. Sieht man nicht in weniger mehr? Auch die unterschiedlichen Blatt- formen - größen und - farben lohnen sich, einen näheren Blick zu riskieren. Und anstatt, wie im Frühling ein Rosenblütenmehr, wird jetzt jede einzelne Blüte persönlich wahrgenommen.

Ab und zu müssen die Wege begehbar gemacht werden, will man nicht erst beim Spaziergang ein Fußbad nehmen. Und das hab ich heute getan. Wege ausgelichtet, Gras gekürzt, Vertrocknetes abgeschnitten. Anstatt eine weitere Stunde Liegestuhl, eine Stunde oder zwei ... Bewegung. Und nun kann der Sonntag morgen kommen.

Mit dem Fotoauge betrachtet zeigen sich beim Spaziergang die Schönheiten wie durch die Lupe. Brombeeren hängen malerisch über die Mauer,  Ballerina vor Beinwell,  Eibisch vor Meerrettich. Die riesige Septembersilberkerze kennt keinen Kalender und das große Schaublatt  konkuriert mit der Waldmarbel. Und  Herbstanemonen ... eigentlich mag ich sie nicht. Nicht, weil sie nicht schön sind. Sie haben den "Herbst" im Namen und erinnern mich daran, daß der lange Winter im Anzug ist. Aber sie sind hoch und üppich, als wollten sie  noch ganz nah der Sonne sein ...

Noch ein Blick auf die Rosen. Ein Garten mit historischen Rosen ist zu dieser Jahreszeit auf andere Farb-und Blütenfülle angewiesen. Aber so ein paar  Rosen, die noch spät blühen, wollte ich schon auch. So  blüht neben "Ballerina" und "Louise Odier" und "Rose de Resht" noch  "Mutabilis", die Schmetterlingsrose. Und ist sie nicht bezaubernd? auch wenn sie nur wenige Blüten hat ... so muß man eben die wenigen genauer betrachten.

Von meinem Sitzplatz "ganz oben" am Felsen, habe ich den Überblick über alles und kann die Sonne sehen. Oder die Wanderschuhe anziehen, vors Haus gehen, um die Ecke .... und schon habe ich die ganz  Welt vor mir. Ob ich dann noch weit komme, ist die andere Frage ... aber in die Sonne jedenfalls.


 

Sommerzeit


 

7. August 2017

Sommerzeit - Ferienzeit-  Familienzeit. 

So bin ich denn die letzten Wochen  in Sachen "Familie"  unterwegs gewesen. In der Umgebung. Seen, Wälder, Felsen ... wohne ich doch da, wo andere Urlaub machen.  Wandern, Schwimmen, Spielen , Musik und gutes Essen. Was braucht es mehr? Ja doch Sonne und ab und zu Regen. Alles war vorhanden. Bald sind die Ferien vorbei, das Haus wieder leer und meine Handarbeit kommt wieder zum Zug. Nicht etwa, daß ich sie inzwischen ganz links liegen ließ,  hatte sie aber doch selten und kurz in der Hand, ein paar Stiche hier, ein paar da ... liegt ja genug Angefangenes im Weg.

wandern ... mal ganz oben, mal tief unten... mit etwas Übung kommt auch die Elastizität, die Sicherheit wieder ...

 

 

 

 

und manchmal ist`s ganz schön gruselig im dunklen, wilden Wald ....

broken wings - sie sind fast fertig, meine Seelenvögel ...



27. Juni 2017

 

Von der Idee zum Entwurf und der Ausarbeitung ist ein langer Weg. 15x15 cm mißt der gebrochene Flügel, 12 x 12 cm die Skizze. Nach der Wahl des Materials, (Seide und Leinen, sehr feine Nähnadel, feines Leinengewebe und Stickrahmen) entfernt sich die Arbeit immer mehr vom Original. Immer mehr entsteht eine ganz persönliche, eigene Geschichte. Die erzähle/zeige ich aber erst im Oktober 2018, in der Ausstellung in Nürnberg ... bis dahin ist noch ein langer Weg, der noch keine genaue Richtung hat, aber ein Ziel und ein Grundthema: "broken wings" .


21.  Juni 2017

Heut bin ich mal ohne Fotoapparat unterwegs gewesen. Schade, denn der "Panoramaweg" über Velden hätte  schöne Motive geliefert. Ein abwechslungsreicher Spaziergang mit Frühstückspause über dem Pegnitztal. Das muß ich wiederholen. Der Nachmittag im Liegestuhl verleitete mich dann doch noch zu einem Foto. Diese "broken wings" lagen auf dem Weg. Paßt wohl in meine "Schwarz auf Weiß " -Sammlung.


18.Juni 2017

 Ein Garten mit mehreren Etagen, da hat man auch mehrere  Ecken. Lieblingsecken  und auch  Schmuddelecken ...

Ganz links oben, ein Platz mit Weitblick - die kühlste Ecke des Gartens, direkt am Felsen.

Bild Mitte: der Frühstücksplatz mit Brunnen. Morgens sonnig, dann schön  im Schatten, mit Geplätscher und auch mit Blick über die Dächer. Rechts der Platz zum Anstellen, wenn mehr Platz gebraucht wird, und rechts unten der "Schattenplatz" unter Rosen.

Links und Mitte unten zwei "Schmuddelplätze... bräuchten mal eine ordnende Hand und wenn möglich,  bald Wasser ...

Und ganz unten: Dahinter, hinter Mauer und Sichtschutz da ist der Duft der Rosen eingefangen. Da ist gerade meine "Werkstatt" versteckt. Stich um Stich wächst meine Nadelarbeit  ... im Liegestuhl. Wer kann sich schon so einen Arbeitsplatz erlauben?

Der Termin für die nächste Ausstellung steht fest. Oktober 2018. bis dahin  muß schon noch Einiges entstehen, heißt es fleißig in der Sonne sitzen ...



13.Juni 2017

 

Keinesfalls sollte man, hat man einen Garten, während der "Saison". wegfahren. Hat man den ganzen Winter geplant, gedacht, vorbereitet und sich auf die erste Blüte gefreut ... nach wenigen Wochen ist alles explodiert. Kaum eine Lücke, um noch etwas Passendes einzufügen und manches verblüht, ehe man es wahrgenommen hat. Manches, das den Weg vom Gärtner in das herbstleere Beet genommen hat, ist nun unauffindbar. Desto mehr genieße ich jetzt meine "Hochsaison".  Rosen überall, wohin man schaut. Ein Duft-und Farbenrausch. Ein Foto kann den  realen Eindruck kaum wiedergeben ... aber  - ich kann`s nicht lassen - hier ein Blick aus dem Fenster ...

Und ein Blick vor die Türe:

Da grüßt "Ghislaine de Fèligonde"  im hohen Bogen. Je nach Lichteinfall und Witterung in den Farben changierend.

Und noch einer über die Mauer auf die Terasse.

 



Und da sitz ich nun  und genieße ... Rosen Urlaub.


 11, Juni 2017

 

Wenn einer eine Reise macht ... ja, dann kann er viel erzählen.  Bin mal wieder  unterwegs gewesen, viele Eindrücke gesammelt und nicht nur von der Sonne verwöhnt worden...

und bei so viel Wasser, muß auch etwas blaues,  "Textiles" entstehen. So habe ich ein UFO = UnFertigesObjekt  ausgekramt und  zusammengefügt. Und Königstein liegt doch am Meer ! ? !

 

Über den Garten im Mai.. Juni gibts noch  "mehr" zu sehen aus Königstein ...


16.Mai 2017

 

Nachdem ich gestern von 11.oo bis 21.oo im Garten gewerkelt hatte, habe ich heute genußvoll darin gefrühstückt. Am "Frühstücksplatz", der morgens in der Sonne und nachmittags im Schatten liegt. An plätschernden Brunnen.

Und der Frosch? Er wartet schon lange ... aber ist man sicher? Das "Wasserbecken" hatte ich bei Rudi in der Steinmetzwerkstatt gemacht. Ohne zu bedenken, daß das bei Sandstein vergebliche Mühe ist. Nun sitzt der Frosch auf dem Trockenen  und im Moos und wartet ...

Heute noch einmal Gartenarbeit ... nochmal soviel, wie gestern, dann hab ich zwei Tagwerk bearbeitet :-)


15. Mai 2017

Mal wieder in Nürnberg... Es gibt u.A. drei wichtige Wochenenden in Nürnberg für mich . Zweites im Mai, letztes im Juli und zweites im September. Flohmärkte und Bardentreffen.

Natürlich, unbestritten hat Nürnberg mehr zu bieten. Freunde, Familie, Theater, Kino, ....

 

Auf dem Silberberg, am Silbersee und rund um weitere Seen haben wir den Sonntag ausklingen lassen - nach dem Statement von Hanns Schödel (1923)  

"Der Dutzendteich wurde vom Schicksal erschaffen, damit die lieben Nürnberger wissen, wann ein Sonntag ist. Ein Nürnberger, der an einem Sonntag nicht an den Ufern des Dutzendteiches weilt, weiß gar nicht, dass überhaupt Sonntag ist."

Den großen und kleinen Dutzendteich, den Flachweiher, Silbersee und die zwei verbliebenen  Nummernweiher -    ein "Volkspark"  umgibt ein bischen "lost places" Atmosphäre. Ganz nebenbei bekommt man Geschichtsunterricht, wenn man mag. Und dann hab ich noch vom Enkel den "Silberberg" gezeigt bekommen. Obwohl ich mit seinem Opa die allerersten gemeinsamen  Sonntage, wie es sich wohl gehörte, damals im Volkspark  verbracht habe, kannte ich diesen Abschnitt noch nicht. Wohl aber haben wir da keine Berge bestiegen. Das war dann auch Neuland für mich - eine herrliche Aussicht hat mich, oben angekommen, überrascht.


9. Mai 2017

 

Musste mal wieder am Wasser sein. Auch in einer Großstadt gibt es Oasen, und besonders viele in Berlin.  Bei einem Sonntagabendspaziergang habe ich einige neue Ecken entdeckt. Nach Krankenbesuchen hatte ich viele trübe Gedanken, aber nach 10.000 Schritten und einer Stunde abtauchen in mein neues Buch sieht die Welt  wieder etwas anders aus. Wenn dann noch dazu die Abend-Sonne  wärmt und man "Mittendrin" am Flußufer  dem pulsierenden Leben zuschauen kann, rutschen die Fragen nach dem Woher-Wohin-Warum schon etwas in den Hintergrund. Ob mein neuer Lesestoff ( Wer bin ich und wenn ja, wie viele? - R.D.Precht)  Antworten parat hat? 


4. Mai

Schwarz auf Weiß .... das Thema ist vorerst in meiner Textilwerkstatt immer noch an erster Stelle. Hat mich doch der Besuch am vergangenen Wochenende wieder mal zum Spinnen verleitet. Nicht zuletzt, weil mich diese wunderschöne Schale inspiriert hat.

Ich konnte nicht anders, die letzten Abende habe ich also gesponnen. Neben meinem Garten grast der schwarz und weiße und in diesen Farben vermischte Wollnachschub. Bald gibts es also die neue Schur. Gut zu wissen, was man im Winter damit machen könnte. So habe ich auch gleich eine Wollprobe gestrickt ... und es wird wohl eine Jacke werden. Vielleicht mit Filz kombiniert ? Mal sehen. Noch liegt ein unfertiger Pulli  in Blau im Strickkorb. Fehlt aber nicht mehr viel.    Und Wolle spinnen  für eine Jacke ... das dauert ein paar/viele Stunden ...


1. Mai 20017

Es war ein wunderschönes Wochenende - in Niederbayern bei einer langjährigen Freundin. Ein bisserl "spinnert", weil wir, drei nicht mehr ganz taufrische "Mädels" nicht nur gesponnen haben, sondern auch eine weite Fahrt zu einer ganz besonderen Ausstellung machten. www.facebook.com/Pi.Buechner hat uns mit ihren Bildern inspiriert und fasziniert. Viele Fragen blieben offen. Aber sicher wird man/sollte man von ihr noch mehr zu sehen und hören bekommen.

 

Auf dem Nachhauseweg habe ich noch einen ausgiebigen Spaziergang an der Donau angehängt. Führte mich der Weg doch noch  durch Regensburg und das Naabtal entlang.


28. April 2017

 

In den 90igern hatte ich diesen Teppich in einem Lehrgang bei Katharina Thomas gestaltet.  Ein wunderbarer Kurs mit kreativen Teilnehmern und erstklassiger Unterweisung. So wurde der Teppich auch besonders hochwertig in der Strapazierfähigkeit. Dazu eine kleine Geschichte:

Als ich mit dem fertigen Stück nach Hause kam, das Resultat der "Reise" vorzeigte, ergab sich folgender Dialog mit meinem Sohn (mit einem Grinsen im Gesicht): "Wo willst Du den denn hinlegen?". "Ist der häßlich!". "Weiß ich auch nicht, denn mir ist er zu farbig, zu bunt."    "Ahhh sehr schön, dann kann ich den ja haben????"   

So lag er erst in der Studentenbude, dann im Hausflur des Bauernhauses, dann unter dem ergonomisch geformten Schaukelstuhl vor seinem Schreibtisch.  Dort erlag er dann den Strapazen des Hin und Her ...

Nun wollte ich den Versuch machen, ihm ein neues Leben zu ermöglichen.

Das entstandene Loch schob ich zusammen, belegte den mIttleren Teil des Teppichs mit zwei Lagen Wolle.    Nach einigen Malen rollen verbindet sich die Wolle gut mit dem "Mutterfilz".  Noch ein paar Rollrunden und der Teppich ist "wie neu".

Hier merke ich wieder warum ich nicht mehr gerne große Teppichprojekte starte. Ist schon eine arge Knochenarbeit ...

 

 

 

 

 

 

 

Der Teppich wird wieder "wie neu" aussehen, wenn er noch ein paar mal gerollt, gewalkt wird.


25. April 2017

 

eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit....8 Tage am Meer ohne Eile nur in den Himmel und aufs Meer und  in die Natur schauen -  blau machen, manchmal auch grau und grün . Meist aber hat der weiß- blaue Himmel das Meer gefärbt und es war meist auch windstill. Ganz wenige Sommerhausgäste waren unterwegs. Während es in Bayern schneite, lagen wir am Strand von Karlby/ Mitteljütland und ließen Steinchen ins Meer plumpsen. Wir haben ein kleines Minibüchlein gebunden, gemalt und gespielt und sind viel gelaufen  um "Hühnergötter"  (Steine mit Loch) am Strand zu sammeln.

Im Herbst gibt`s wieder mehr Meer ...

Und natürlich hat uns der Osterhase auch da oben, hoch im Norden gefunden. Hat  Osterfrühstück und  Rhabarberkuchen  und auch Eier versteckt.

Rezept für Lieblings-Rhabarberkuchen:

200 g Mehl, 3 Eigelb,  1/2 Teel. Backpulver ,  etwas Vanille und  75 g Zucker sowie 100 g Butter zu einem Mürbteig verkneten und in die Form drücken.

Für den Belag: Rhabarber  (Menge nach Geschmack, ich habe für  eine 24 cm Form  4 Stengel genommen). Den Rhabarber in  dünne Scheiben  schneiden, mit etwas Zucker und Zitzonenschale bestreut  Saft ziehen lassen. Diesen dann abgießen.

Den Mürbteig mit der Gabel einstechen und  leicht vorbacken, mit 2-3 Eßlöffel gemahlenen Mandeln bestreuen und den abgetropften Rhabarber darauf verteilen.

3 Eiweiß mit 75 g Zucker sehr steif schlagen 2 Eßl. gemahlende Mandeln unterheben und auf dem Rhabarber verteilen. Bei ca. 180 °   ca. 30 Minuten backen.

 


11. April 2017

 

Die Woche vor Ostern hält allerlei Vorbereitungs - Arbeit parat. Schließlich soll an den Feiertagen der Frühling endgültig sein sonniges Gesicht zeigen .... draußen und auf dem Tisch. Um mich herum  krabbelt und kriecht es,  es duftet  nach frisch Gebackenem und draußen blühen die Schachbrettblumen mit Primeln um die Wette.  Na, mal sehen, was von unseren Osterträumen übrigbleibt.  Bunte Eier ? aber gewiß ... da muß ich  dem Hasen doch ein wenig helfen, mit Cochenille, Krapp, Zwiebelschalen und Blauholz. Und mit frischen Kräutern und Blüten. Traditionell am Gründonnerstag oder Karfreitag, damit sie  noch frisch zum Ostersonntagsbrunch genossen werden können. Meist bleiben welche übrig, denn wenn ich erst mal loslege, kann ich mich kaum stoppen. Jedes Ei bekommt  im Pflanzensud eine andere Farbnuance ...

hier mal der Färbevorgang vom Vorjahr ... Die Eier sind inzwischen innen ganz hart und sind noch gut zur Deko zu gebrauchen ...

und sollte sich die Sonne Ostern verstecken, na dann nehm ich diese ... eine Löwenzahnsonne


8. April 2017

 

Er ist`s ... der Frühling. Überall sprießt es und grünt... auch da,wo gar nichts wachsen kann,  wo niemand gesät hat. Oder doch? Auch im Garten kann man beim Wachsen zusehen. Wie schnell sich doch das Bild ändert.

In meiner Werkstatt läuft "Schwarz auf Weiß" auf Hochtouren. Es ist überwältigend, was man mit dieser Vorgabe alles machen kann.  Jedenfalls eine Ausstellung füllen. Irgendwann.

Stich um Stich, in vielen, vielen Sekunden meines Lebens, wächst  das Werk, tickt die Uhr. Abnehmend das Eine-Zunehmend das Andere...Schwarz auf Weiß eben. Oder Weiß auf Schwarz?


3. April 2017

 

 

Zurück aus Prag. 5 wunderschöne, abwechslungsreiche Tage liegen hinter mir. Habe die Ausstellung "Stuff for thought" zusammen mit Heidi Drahota zum Patchworkmeeting auf-und abgebaut. Habe viele, viele Quilts gesehen, viele nette "textilartists" kennengelernt, nach vielen Worten in englisch, dänisch und deutsch gesucht (nur mit tschechisch hat`s nicht so geklappt)  und viele Schritte  durch Prag gemacht. Genau gesagt 75.000 Schritte. Enge Gassen, hohe Häuser, viele Menschen. Aber etwas abseits,  und das bei strahlendem Sonnenschein, konnte ich  zusehen, wie der Frühling tagtäglich mehr Blüten und Blätter in der Stadt sprießen ließ. There was musik and spring in the air ... ich komme wieder, Prag, das verspreche ich.


26. März 2017

Bärlauch... der Erste ist der Beste ... Bärlauchsuppe, Bärlauchsalat, Bärlauchpestospagetti ... reicht auch noch für den Speiseplan von morgen und übermorgen, dann dürfte die erste Euphorie überwunden sein. In meinem Garten sind gerade mal die Spitzen zu sehen. So habe ich zwei Erntezeiten. Jetzt und später. Unterwegs begegnete mir noch ein kleines unbewohntes altes Häuschen mit rundum diesen hübschen Gardinen. Und "schwarz auf weiß" wächst auch weiter.


20.März 2017

 

Winterende und Frühlingsanfang sowie Tag- und Nachtgleiche passen gut zu meinem Thema "Schwarz auf Weiß". Habe weitergearbeitet. Vorfilze sind entstanden und ein Vorentwurf, eine Skizze, wie es aussehen könnte. Könnte. Aber noch weiß ich nicht recht, welche der vielen Möglichkeiten das Rennen gewinnt.
Klar doch, unter Frühlingsanfang  versteht man etwas Anderes als schwarz-weiß. Aber es sind sehr wohl die Summe aller Farben und mit etwas  Phantasie kann man sie auch sehen... und wenn nicht, ein Blick nach draußen hilft die Zwischentöne zu erspüren.
Inzwischen versinkt meine Werkstatt in Chaos. Vielerlei angefangene Arbeiten mit unterschiedlichen Techniken und Materialien zeigen schwarz auf weiß dass hier allerhand entsteht. Und noch habe ich den Überblick und auch schon einiges halb fertig.
Frühjahrsputz? Ich warte auf den Blütenstaub, danach lohnt es sich erst richtig. Und dann kommt auch wieder reale Farbe auf den Arbeitstisch.

 

 

Schwarz-Weiß

Dick - Dünn

Glatt - Kraus

Glänzend-Matt

Getrennt-Verbunden .....

wer weiß, was man noch dazu sagen kann... Habe heute abend nicht nur Fäden gesponnen.

Beim lenken der Wolle, bestimmen des Einzugs und der Drehung sowie  das Portionieren  des Materials, kann man wunderbar Ideen entwickeln.

 


12. März 2017

 

März - Märzenbecher - Märzenbecherwald. Diesen Märchenwald  habe ich heute entdeckt. Gar nicht sattsehen konnte ich mich. Kein Mensch weit und breit.

Lohnt sich doch immer, mal vor die Türe zu gehen ...

Seit Jahren versuche ich Märzenbecher in meinem Garten anzusiedeln, ohne Erfolg. Hab ich mal "gegoogelt": Märzenbecher, auch Frühlingsknotenblume genannt,  stehen auf der roten Liste. Gefährdet sind sie vor allem durch Wildverbiss und Sammler.  Sie wachsen hautsächlich in Auwäldern und Mischwäldern in Gruppen. Selten in größeren Beständen. Hatte ich wohl heute besonderes Glück ?!

Und nein, ich werde nicht verraten wo  dieser Schatz verborgen ist.

 


10. März 2017

 

Diesmal sind auf der Weide ca. 15  kleine Lämmer. Es  war etwas  schwierig sie  zu zählen.  Und nicht nur schwarze, wie im vorigen Jahr.  Schwarze - weiße und schwarzweiß gemischte. Niedlich. Eines präsentiert sich sogar schon stolz   mit Sonnenbrille ...

 

 

 

 

Mit den Vorbildern für einen Filz zum Thema "Schwarz auf weiß" habe ich mal den Wollkorb gefüllt.  Hab noch keinen genauen Plan. Weder Größe noch Form  noch  Motiv stehen fest. Strukturiert soll es werden, oder aber transparent oder  dreidimensional  oder kombiniert.... mal sehen was der Augenblick vorgibt.


7. März 2017

 

matschig, naß, grau, kalt ...draußen und mein Thema "Schwarz auf Weiß" auf dem Tisch. Meine Fortschritte der Arbeit und die Stimmung da draußen passen ganz gut zusammen. Zumindest im Augenblick. Aber ich komme voran. Was genau und wie es aussehen soll, das bleibt immer noch verborgen. Soviel noch dazu: es wird noch dauern soll was Größeres werden. Das Gestrüpp auf den Fotos soll dabei auch noch eine Rolle spielen ... soooo  viele Ideen und Gedanken zum Thema in Handarbeit sichtbar zu machen, das braucht nun mal seine Zeit. Und glaub mir, ich habe jede freie  Minute Nadel, Faden und Stoff in der Hand.


28. Februar 2017

 

Faschingsdienstagsfreuden ?  Jaaaa, "Krapfen", "Pfannkuchen", oder auch "Berliner genannt ... und am Besten selbst gemacht. Ein Rezept habe ich dafür nicht. Nur soviel: Mehl "Wiener Griesler ", ein Stück geschmolzene Butter, ein Ei,  Zucker, Vanille, Zitronenabrieb, 1/2 en Würfen Hefe. Alles zusammen verrühren, verkneten . Gehen lassen, bis mindestens doppelt so viel Volumen.  6 runde Kugeln formen und nochmal gehen lassen. Butterschmalz erhitzen. (in einem kleinen Topf, ich backe jeden Krapfen einzeln) Wenn das Fett die richtige Temperatur hat (Kochlöffel muß "Perlchen" am Rand bilden, wenn man ihn in das Fett taucht) goldbraun von einer Seite fritieren, vorsichtig drehen und fertig garen. Auf Küchenrolle abtropfen und mit Puderzucker bestäuben. Ich fülle sie nicht, sondern stelle ein Schüsselchen Marmelade bereit ...

 

Und das , noch lauwarm genossen, ist ein echtes Karnevalserlebnis.  Nach dem Motto: Jedem das Seine. zwei schaff ich locker auf ein mal, den dritten ...na, den heb ich zum Nachtisch heut abend auf und fülle ihn dann mit Pudding.


27.Februar 2017

 

Ein Gartentag im Februar? Gut, es ist schon Ende Februar, aber ich trau dem Frieden nicht.  Im vergangenen Jahr hat es am 1. März nochmal ganz schön geschneit ... Ein bischen hier und da aufräumen, ordnen und neu überdenken ... das geht wohl. Kräftiger Wind hat alles mögliche durcheinander gewirbelt, umgeworfen. Einige Ecken im Garten sollen neu gestaltet werden - die Zeit paßt gut, um Pläne zu machen. Ein neues Gartenjahr beginnt ...

 

 

 

 

 

 

ganz vorsichtig spitzen auch schon ein paar Frühblüher im Vorgarten: Winterlinge. Schneeglöckchen und Lenzrosen


23. Februar 2017

 

Bin immer noch beim Gedanken sammeln für ein neues Projekt. Und soviel kann ich von meinem Geheimnis wohl preisgeben: Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Die Zwischentöne suche ich.  Alleine schon das Sortieren des Materials ist ein  Spaziergang durch die textile Welt.  Größe und Form bestimmen ist ein weiterer Pfad. Das Begreifen, das Zusammenspiel von Farbe und Haptik,  und letztendlich die  Bedeutung,  die Aussage der entstehenden Komposition ... ein weites Feld.  Und dann kommt aber  noch das Nähen, Zusammenfügen der ausgewählten Formen und die Rhythmik der Anordnung. Nicht nur ein Spiel, kann auch Arbeit sein.  Deshalb heißt es ja wohl auch "Handarbeit" ?  Klar könnte ich die Nähmaschine zum Begleiter bestimmen. Das Rattern des Motors und das  vorgegebene Thempo -  nein, das ist nicht meine Welt. Die Hand muß den Stoff berühren und die Nadel führen. Dabei ein Hörbuch, eine Lieblingsmusik ... ja das hört , fühlt sich angenehm an. Aber es dauert dann eben seine Zeit.  Nun,  ein Anfang ist schon mal gemacht. Die Vorarbeit.


15. Februar 2017

 

Ausgehfein, Frühlingsmantel ... Am 11. November 2014 habe ich diese Jacke angefangen und siehe da, sie ist auch fertig geworden. "Was lange währt, wird endlich gut". Wie wahr. Manchmal. "Unvollendete" Werke habe ich wohl noch  einige ...

Ob der Winter lang genug ist, um den nun angefangenen Pulli fertig zu stricken? Ich hoffe nicht. Draußen strahlt die Sonne. Leider liegt noch Schnee überall und "warm"  ist was Anderes. Aber es ist schon früher und länger hell und es kann auch nicht mehr lange dauern bis das Gartenjahr beginnt ...Bis dahin heißt es eben warten.

 


12. Februar 2017

 

Die letzten Tage und die nächste Woche war und werde ich schwer beschäftigt sein. Nein, nicht mit "Textilem"... obwohl, irgendwie ja doch ... wenigstens mit "Textur" und mit Gedankensammeln für ein neues Projekt. Davon aber zeige ich erst mal gar nichts. Tja, "Geheimnisse" müssen nun auch mal geheim bleiben, oder?

Hatte mir Samstags 5 Freunde eingeladen: Es sollte etwas Besonderes auf den Tisch.  Ich habe mir folgendes  ausgedacht: Teigtaschen mit Fleischfüllung an vegetarisch gefüllten Auberginen  mit würziger Tomatensoße.  Hört sich ganz simpel an. Hat es aber in sich, wenn man es nicht aus der Dose holt.

Die Füllung, der Teig und das Herstellen der Ravioli haben eine halbe Nacht in Anspruch genommen. Aber es lohnt sich. Sie sind unvergleichlich im Geschmack.

Rezept Ravioli

Die Menge ist für zwei Gerichte ausreichend. Der Aufwand lohnt sich dann jedenfalls.

 

Nudelteig/Strudelteig

In die Mitte von 500 g Dinkelmehl

5 Eier

3 Eßl. Olivenoel

1 Teel. Salz geben. Mit einer Gabel die Zutaten von der Mitte aus vermischen. Wenn der Teig noch  eine  zu klebrige Beschaffenheit  hat, mehr Mehl zugenen, bis er sich kneten läßt. Im Kühlschrank ruhen lassen.

Inzwischen für die

Füllung:

500 g Schweinehals

500 g Rindfleisch

8 Knoblauchzehen,

2-3 Zwiebeln, Loorbeer,  ein großer Zweig Rosmarin, Salbei

Salz, Pfeffer.

Alles zusammen mit Wasser bedeckt weichkochen, abkühlen, durchsieben und durch den Fleischwolf drehen. (Ist extrem wichtig, das gibt die spezielle Konsistenz der Füllung)  (Brühe für eine Suppe oder Soße verwenden)

Diese krümelige Masse mit  2 großen Eiern, einem Bund gehackter Petersilie und etwas Chilli und Paprikapulver  vermischen.

 

Entweder einen oder zwei Strudel ausrollen. Sehr dünn. Darauf  eine dünne Schicht Quark oder Sauerrahm streichen und darauf die Füllung verteilen. 3 Seiten etwas einschlagen, aufrollen  und in einer gefetteten Form  im Ofen überbacken.

 

Oder aber: Teig dünn ausrollen. Kreise ausstechen, auf eine Hälfte ein Häufchen Farce legen und zusammenklappen. Mit einer Gabel die Ränder fest andrücken.

In der  leise kochenden Brühe ziehen lassen. Wenn die Teigtäschchen oben schwimmen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen und abtropfen lassen. In einer großen Pfanne in Butter leicht anbräunen, mit Petersilie bestreut zu einer Tomatensoße servieren.

Ich hatte dazu mit Gemüse gefüllte Auberginen gereicht. Salat ist aber auch gut.

10 Ravioli per Person gehen immer ....

Da der Aufwand sehr groß ist, mache ich die volle Menge und bereite beides vor, sowohl den Strudel als auch die Teigtaschen. Eines von Beiden geht vorerst in die Kühltruhe, für eine entspannte Einladung ...

 

 

 

Es hat superlecker geschmeckt. Von einem kleinen Rest Teig hatte ich dann noch einen Strudel mit der restlichen Auberginenfüllung geformt. Der reichte dann  am Abend noch für einen netten,  hübschen, jungen Mann zum Abendessen ... Tja, die Liebe geht durch den Magen.


9. Februar 2017

 

Enkel hat Ferien. Zusammen haben wir einen Film über Madagaskars Tierwelt angesehen. ... dann den Nachmittag und Abend mit "Ungeheuern" verbracht. Matschen mit Wasser und Seife geht immer ...



30. Januar 2017

 

Seit langem wieder mal ein verfilzter Nachmittag. Wir, ein Teil einer Gruppe, die sich seit 7Jahren sporadisch trifft um gemeinsam Austellungen zu planen und durchzuführen, haben uns wieder mal bei Heidi Drahota im Werkraum zusammengesetzt. Sie hatte uns eine kleine Aufgabe gestellt. Wir sollten jeder ein Päckchen packen. Inhalt sollte 30 g Wolle und zwei Stoffstücke sein. Ein Lieblings- und ein ungeliebter Stoff. Dazu ein geschriebenes Wort. Zusätzlich bekamen wir ein Kärtchen mit je einem Motiv und Begriff. Daraus sollten wir nun etwas machen, das sich mit den Stichworten zu einem Bild verbindet. Ach ja, die Päckchen wurden untereinander noch getauscht - so bekam jeder ein Überraschungshäufchen ... Voila, hier die Ergebnisse. Man sieht, es hat Spaß gemacht mit unbekanntem Material zu experimentieren, sich überraschen zu lassen.


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                               ein Jahrbuch vom  5. Februar 2016  bis 18. Januar 2017