7. Juni 2016

 

Storchschnabel wird mit ziemlicher Sicherheit von der Nacktschnecke gemieden. Und warum nicht ein Garten voller Sorchschnabel ... Hier hab ich  doch schon mal eine ganze Reihe zur Auswahl.

Es wäre ja nun auch schön wenn ich  noch genau wüßte, welche wie heißt. Und es sind auch noch nicht alle, mancher läßt sich noch Zeit mit der Blüte ...


20. Juni 2016

 

Na, dann werde ich mal meine "Dorn-Röschen" vorstellen. Nach viel Regen, sind natürlich einerseits die Rosen teilweise recht matschig, teilweise aber wie explodiert.

Heute hatte ich endlich einen Gartentag. Habe die Wege freigeschnitten, damit ich trockenen Fußes flanieren kann ... falls es wieder regnet. Die Terasse vom Blütenblättermatsch befreit und angefangen, Buchs zu schneiden. Das alles hat mich einen ganzen Tag beschäftigt. Entweder bin ich langsamer geworden oder der Garten ist schneller gewachsen. Oder ich hab zu viel geschaut, rumgetrödelt, hier und da vom Weg abgekommen. Ist ein wahres Kunststück bei 170 m². Begleitet mich doch mal auf dem Weg zu den Rosen ...

Hier also als Erste die "Ayshire Queen". Der Stamm steht in der hinteren linken Ecke der Terasse. Die langen, dünnen Triebe lassen sich leicht lenken. Im Augenblick spielt sie ihre Pracht voll aus. Sie blüht üppig und lange. Die kleinen, kugeligen Knospen sind rötlich und werden beim Öffnen rosa bis weiß.

Und dann meine Lieblingsrose. Leider weiß ich nicht wie sie heißt. Ich habe sie als Ableger in Norddeutschland ausgegraben. Drei Stück habe ich mittlerweile. Zu Riesensträuchern von 3x 3 m sind sie gewachsen. Auf dem Bild rechte hintere Ecke der Terasse. Sie blüht einmal von Anfang  bis Ende Juni. Unten auf dem Bild am Ende der Mauer zu Eingang in den Garten. Eine dritte steht hinter dem Haus auf dem ehemaligen Friedhof

Von links nach rechts: Namenlose aus dem Norden, "Mme Isaak Periere", "Tuscany Superb" und "Quatre des Saisons". In Letztere mischt sich  ein wenig "Ayshire Queen" und Geißblatt. Dazwischen hatte ich noch eine "Mme Alfred Cariere". Sie ist dem Frost zum Opfer gefallen. Zwei neue hatte ich schon zwischengepflanzt, weil ich finde, das Weiß der Blüten würde da gut hineinpassen. Aber es funktioniert nicht mehr. Ist wohl alles zu dicht inzwischen.  Mal sehen, ob ich morgen noch ein paar schöne Fotos machen kann... wenn`s nicht wieder regnet.

"Menja", sie blüht meist als Erste. Hätte ich geahnt, wie groß sie wird, hätte ich jetzt nicht das Problem vor einer Wahl zu stehen:  Ganz zurückschneiden oder im Herbst die  Hagebutten als Farbtupfer bis zum Frühling zu sehen.

Rosa Rugosa"Agnes" auch eine früh blühende. Sie duftet nach reifen Zitronen und eignet sich hervorragend für "Zitronenrosengelee". Der Duft und Geschmack ist ganz dezent.

Auch "Stanwell Perpetual" ist eine früh Blühende und duftet nach Zitronen.

Die Bibernellrose  mit ihren schwarzen Hagebutten habe ich als kleinen Ableger vom Straßenrand gerettet. Auch hier kämpfe ich mit der Größe. Sie  wuchert hier  im Schatten des Felsens  ... und hat einen Schnitt bekommen, habe sie "auf den Stock" gesetzt. Dann aber habe ich  entschieden nur die "Ausläufer" stehen zu lassen. Leider keine Hagebutten dies Jahr, liebe Vögel!

"Mutabilis", die Schmetterlingsrose. Sie hat jahrelang über meinem Liegestuhl geschwebt. Schmetterlingsrose wohl deshalb, weil sie so filigran und flatterich ist und auch, weil an einem Strauch so viele Farben erscheinen. Leider ist sie in einem extrem harten Winter erfroren. " Sie eignet sich nicht für unser Klima " (Oberpfalz, ich nenne es DeutschSibirien) meinte der Rosenzüchter.Dies Jahr habe ich es trotzdem wieder versucht. Ich werde ihr einen Pelzmantel umlegen, damit sie nicht wieder erfriert. Die Bilder zeigen nicht die Eigenart der Rose ...vielleicht im nächsten Jahr.

"Rosa Muscosa Rubra", die Moosrose. Man erkennt sie an ihren bemoosten Knospen.Wie die rosafarbene heißt, weiß ich nicht, aber es ist auch eine Muscosa, vielleicht "Rosa"?

"Rubra"  jedenfalls leutet wie ein Feuerwerk durch den Garten.

Mme Hardy mit dem grünen Auge, strahlt aus einer dunklen Ecke ...

Rose de Resht,  blüht und blüht und blüht ... und macht Ableger. Kann man genug haben von dieser pflegeleichten und vielseitig verwendbaren Rose?

Louise Odier, blüht ganz oben, man muß schon zu ihr aufsehen, oder ihr zu Füßen liegen. Zusammen mit der Clematis ist sie sich in die Höhe gewachsen.

kleine, unscheinbare Blüte, kleine Hagebutten aber riesig im Wuchs. Das  bläulich schimmernde Laub von Rosa Glauca hebt sich von den anderen Sträuchert ab und ist ein "Hingucker".

Mannings Blush,  blüht und duftet, wenn die ersten schon verblüht sind, neben meinem "Sommersitzplatz" am kühlen Felsen.

Zimtrose  majalis und Rosa inermis morletti , haben sehr hübsche, kleine Blüten.

Rosa Rugosa Schneekoppe, hatte ich im Frühjahr ganz tief runter geschnitten. Nun ist sie zwar später dran, aber füllt ihren vorgesehenen Platz fast wieder aus.

Rosa Virginiana

Great Maidens Blush, soll ich sagen , es ist meine Lieblingsrose? oder ist es die nächste:

Felicitè Parmentier,  ???  Beide haben sich prächtig entwickelt und blühen , wenn die ersten Frühblüher ihnen nicht mehr den Rang ablaufen.

Und dann kommen noch ein paar , auf deren Etikett stand "in Sorten", oder es war kein Schildchen vorhanden oder es ist verloren gegangen.

Manchen Namen kenn ich noch, wie "Colette". Sie blüht vor dem Haus unterhalb einer "Himalaian Musk", die fast das ganze Haus einhüllt. Einmal ist sie komplett erfroren. Traurig habe ich sie "auf den Stock gesetzt". Heute schaut sie bereits wieder durch die Fenster der ersten Etage. Ich suchte eine Rose für die Nordseite. Und das wahr wohl eine gute Wahl. Hier ein Bild vom  Jahr nach dem Schnitt. Leider habe ich dies Jahr kein Foto gemacht

Winchester Kathedral