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15. Februar

Nochmal: eine Person trifft eine Person. Der Spaziergang zu den Rußweihern,

einen der schönsten Landstrichen der Oberpfalz. Die Naturparklandschaft des Oberpfälzer Hügellandes " reicht vom Basaltkegel des Rauhen Kulm über das Creußental bis zur  Weiherplatte am Großen Rußweiher.

Sanfte Hügel, Wiesengründe mit ruhig fließenden Bächen, schattige Wälder mit vielfältigen Geländeformationen – so lässt sich die Landschaft beschreiben. Besonders markant sind die zahlreichen Teiche, die von den Mönchen des Klosters Speinshart angelegt wurden.

Die Vogelfreistätten "Großer Rußweiher" und "Eschenbacher Weiherkette" gehören zu den ältesten und wertvollsten Naturschutzgebieten in

der Naturparklandschaft."

 

Der See ist zugefroren. Ob er hält? Der Text zum "Bübchen auf dem Eis" fällt mir hier  ein.  Das Eis ist dick, aber kein Mensch weit und breit. Montag halt. Rosenmontag.


12. Februar

Ging die Reise gestern ins Pegnitztal, war heute das Schwarzachtal das Ziel. Und was soll ich sagen ...  Schnee und Eis satt. Das muß man nutzen. Wozu nach Amerika reisen? Haben wir doch ganz nah den Grand Canyon ... richtig ins Bild gesetzt, könnte man es sogar glauben.

Der Lohn des Tages: ein sicher richtig riesiger blauetr Fleck, da wo man es wenigstens nicht sieht. Brille ist heil und die  50 cm, die zum Abgrund führten  hab ich gerade noch verfehlt. Glück, ist eben nicht allein nur ein schöner, sonniger Tag.


11. Februar

Eisspaziergang im Tal der Pegnitz / Harnberger Mühle. Ein kleiner Nebenlauf und  Wasserfall birgt eigentümliche Eisblumen.

Eiszeit ... und am späten Nachmittag zeigt sich auch noch Sonne und Schnee.

und dazwischen Experimente mit Papier, Stoff, Druck, Text, Wachs, Farbe ....


7. Februar

fast fertig, noch quilten und das Baby kann kommen.


6. Februar

Wieder ein Baby auf dem Weg ... Wieder eine Patchwork - Decke, wieder ein kreatives Wochenende. Der Stoff, der noch aus meinen "Ladenzeiten" stammt ist ein Westfalenstoff, unverwüstlich und schön bunt. Kinder lieben diese Decken. Es ist schon die 7. in unterschiedlichen Kombinationen und Mustern. Die Zusammensetzung erfolgt immer spontan ohne große Vorbereitung und es ist immer wieder eine Überraschung was am Ende für ein Bild erscheint. Irgendwann werde ich vielleicht einmal ein Foto von allen Decken mit allen Babys zeigen. Und Stoff ist immer noch vorhanden ... also noch Manches möglich ...

 


5. Februar

 

"Noricus" hat für mich eine besondere Bedeutung. Immer schon hatte ich im Focus in diesem Gebäude zu wohnen. Hoch oben mit Dachterasse, Blick auf das Umland, die Kulisse von Nürnberg - fußläufig von der Innenstadt entfernt immer an der Pegnitz entlang.  Nun wohnt seit einigen Jahren ein Enkel in diesem Haus und ich komme   ab und zu in den Genuss, das Gebäude besichtigen zu dürfen. Es ist in die Jahre gekommen, aber die Umgebung ist immer noch spannend, verändert ständig ihr Gesicht. Heute haben wir am Strand Picknick gemacht. Bei Nieselwetter und per Hand  aus der Tüte, weil ja alle Lokale geschlossen haben. Ein lustiger Nachmittag...ein langer Spaziergang um den See, - eine Person trifft sich mit einer Person ....


5. Februar
Eine Person trifft eine Person. Schön, ein bisschen mutig und fast schon Alltag.
Was aber, wenn sich eine Textilwerkstatt und eine Werkstatt für Textiles trifft? Es hört sich gleich an. Ist es auch, irgendwie. Es ist sooo schön wenn zwei zusammentreffen mit dem gleichen Interesse. Eine Explosion an Gedanken und Eindrücken kann der Beginn von neuen Kombinationen, Bildern und Geschichten ergeben. Danke,
Heidi Drahota
für den genussvollen Austausch .Über die gesamte Werkstatt verteilt spannt sich ein Bogen von kreativer Ideen, angeordneter Gedankenbildern,  gestapelter Stoffe und dekorativen Uttensilien.  Unvollendete Objekte bedecken die Wände. Ein Dorado für Kreative.

3. Februar

Feierabend. Ein Tag und eine Nacht und das Wunder ist geschehen. Das Paneel für die Ofenecke ist     f a s t    fertig. Da die Baumärkte geschlossen haben, bleibt nur der Weg in den Keller um  passendes Material zu finden. Das Paneel war einmal eine  Schranktüre. Alles andere liess sich auch finden. Knapp an der gewünschten Farbe vorbei und es fehlt noch eine Latte. Vielleicht brauche ich die aber auch gar nicht... Die Bänke um den Ofen stammen  übrigens aus einer Kirche.  Abgesessen aber Sakral. Schneiden, Schrauben, dübeln, Fluchen, schleifen, streichen, und dann auf "Alt" trimmen. Ja und letztendlich - ich finde,  es ist gelungen. Teddy hat eine neue Rückenlehne und muß nicht an der kalten Wand sitzen. Und auch optisch sieht es jetzt aus wie eine Kuschelecke am warmen Ofen.


1. Februar

und nochmal Eiszapfen. Der ganze Felsen voll davon. Malerisch. Ich kann mich gar nicht satt sehen an den Formen. Gegenüber ein Desaster. Der große alte Fliederstrauch samt der darin kletternden Glyzine ist abgebrochen. Da werde ich ins Schwitzen kommen beim Abräumen. Es war einmal ein natürlich gewachsener Schattenplatz.


31. Januar

Über dem Kirchturm kreisen die Turmfalken. Vogelgezwitscher trotz Schnee, als wäre der Frühling nicht mehr weit. Und die Sonne wird es auch noch durch das Grau schaffen ... es kann ja nicht mehr lange dauern. Das Reisefieber wird immer höher. Wenn ich  schon nicht reisen kann, der Sonne entgegen, so kann ich mich ja  mit  Planen, nach einem Reisemobil umsehen, und den nächsten unfertigen Arbeiten zuwenden. So geschieht außer Warten ja doch Einiges. "Fliegen lernen, schwimmen kann ich schon" wird jetzt ausstaffiert.  Mit Konturen und unterschiedlichen Stichen und Strukturen versuche ich die Aussage zu verstärken und die Teilchen der Collage somit zu befestigen.


27. Januar

 Schnee und nochmal Schnee - Am Fichtelsee


26. Januar

 

Eiszeit ... eisige Zeiten ... Zeit für Eis ... 

und das Zeitungspapier? Neue Nachrichten.


24. Januar

Und nochmal Schnee. Den ganzen Tag lang. Ein reich gedeckter Tisch und wieder Schnee schippen. Einen halben Meter mag es wohl inzwischen geschneit haben. Es könnte schlimmer sein, war es auch manches Jahr.  Die Rosen sind beschwert -  tief hängen die Zweige über die Mauer, mit einem dicken Schneepelz sind sie vor Frost geschützt. Und überall stehen Schneegestalten tief gebückt und tuscheln... "Think positiv... es kann sich nur noch um Wochen handeln" ...  Nicht mal zu einem Spaziergang hat es gereicht. Tiefschnee überall rund herum.

23. Januar

Nix mit Frühling ... um 7.00 war Schneeschippen angesagt. Und dann ein Küchentag. Lange schon war es fällig die Vorräte aufzufüllen. Nicht die Lebenswichtigen, nein die überflüssigen Leckereien wie Lemon Curd, Citrusmarmelade,  Kaffeelikör und Schokoladenlikör. Lauter Zutaten für Nachtische, für  Kuchen und auch für ab und zu ein Gläschen pur. Wie schön, wenn das Fertige dann Reih in Reih nebeneinander steht, das Küchenchaos beseitigt ist  und das Gläschen zum Probieren lockt. Schokoladenlikör.

Den kann man sofort probieren. Mmmm wie lecker ! Kaffeelikoer sollte erst eine Weilie durchziehen. Aber probieren muß man ab und zu schon. :-)

 

 

Schokoladenlikör - Rezept

 

1,5  Tafel Schokolade

4 Eßl. Honig zerlaufen lassen

50 g Zucker mit 50 g  Kakao und so viel Wasser, dass ein dicker Brei entsteht verrühren.

2 Becher Schlagsahne aufkochen.

Alles zusammenmischen. Wenn alles abgekühlt ist,

300 ml weißen Rum zugeben und alles gut aufschlagen. In Flaschen füllen und dunkel und kühl ziehen lassen ...

Sollte der Likör zu dick sein, kurz warm stellen.

Haltbarkeit? Meist ist er bevor er ungenießbar wird, schon lange leer probiert.

 

 


22. Januar

Tagelang hatte ich keinen Zugang zu meinem Tagebuch. Jetzt funktioniert alles wieder. Aber wen interessiert auch, daß ich drei Steuererklärungen nachzureichen hatte, Staub, Kerzenreste, Schneespuren von den Fußböden beseitigt und alle möglichen Räumarbeiten gemacht habe. Wie langweilig... aber das Ergebnis macht glücklich und entlastet das schlechte Gewissen. Nachdem ich heute sowieso einkaufen gehen musste, habe ich gleich den Sonnen- und Tautag zu einem langen Spaziergang genutzt. Entlang des Skulpturenweges an der Vils.  Habe die Flußgeister besucht. Es roch nach Frühling. War wohl aber nur Einbildung.

Ach ja, Kreatives ist auch entstanden. Habe zwei Arbeiten fertiggestellt und Verpackungs- und Aufbewahrungskisten gebaut.

 


13. Januar

weiter gehts mit einer Ergänzung. Die Federsammlung dient als Vorlage. Federn haben jede Menge Bedeutung. Meine stehen hier  für  Wahrheit, Luft, Mut, Freiheit, Fliegen ...

Für das untere drittel des Bildes möchte ich Federn sticken, aufnähen, aplizieren ...

???


12. Januar

 

Heute hat es nur einmal geschneit. Von Morgens bis Abends dicke Flocken. Da hat sich einiges angesammelt. Drei mal war ich schippen ... Winter, wie er sein soll.

Mein Bild vom Fliegen ist fertig. Noch ein paar Aufhängearbeiten...weiß nicht, nicht wie genau es sein soll.

Hat mir doch mein Enkel eine Lautsprecherbox für mein Smartphone für meine Reisen  empfohlen .. und nun kann ich meine Lieblingsmusik in vernünftiger Qualität hören... überall und immer, klein und leicht. Ausprobiert habe ich das neue Spielzeug  sofort. Dazu ein Strickstrumpf, ein Strickpulli und einige Näharbeiten ... dabei Gedanken spinnen, und immer wieder den Blick nach Draussen wandern lassen. Wandern ... ja - für  eine kleine Runde hat auch das  gereicht. "Tage füllen" ... könnte auch ein Titel für eine neue Arbeit sein ... Vielleicht eine Strichliste ? "to do - to let- to let go" Passt auch in die Reihe meiner Stimmung und die Ventile (Bilder)


Zwischen 10. und 11.                          Spuren  und Kreise genäht, Vogel befestigt. Fast fertig, aber für heute ist`s genug. Morgen, morgen ....  jedoch ganz fertig zeige ich es sowieso erst in der Ausstellung, die dieses Jahr hoffentlich nicht wieder verschoben werden muss.  " Wir werden fliegen, selbst wenn wir dabei Federn lassen" - so ist dieser Titel für die Serie "Fliegen lernen".

10. Januar

Auf dem Weg die Sonne zu suchen spinne ich meist Gedankenfäden. Heute geht es um die Spur. Um die Kreise, die wir ziehen, um die Wege, die wir gemeinsam oder einsam gehen, um die Tatsache, dass wir uns selbst und den ganzen anhaftenden Kram mit uns tragen, mitnehmen im Gepäck. Aber man könnte ja auch den Koffer mit dem Vergangenen einfach abstellen, stehen lassen oder verstecken.  Neue Wege zeigen die Spuren im Schnee ... mal kreuzen sich Wege, mal zeigt die Spur ein Stück Gemeinsamkeit und doch wird sich am Ende des Weges immer wieder der Kreis schließen. Beim Ausgangspunkt, bei uns selbst ankommen. Heute werde ich einmal Kreise nähen...oder Wege. Oder Beides.

immer wieder gehe ich auch nach meinem Wollvorrat schauen. Prächtig, kuschelig, und weich. Filzt nicht soooo gut, das heißt, die Wolle ist  besonders geeignet für dicke Pullis.

und noch ein kleiner Rundgang durch den winterschlafenden Garten...


8. Januar

Tag 5 ist vorüber, wir hatten wieder einen schönen Tag und das Top der Decke ist fertig. Für die Rückseite fehlt noch Stoff, aber Zierstreifen aus den Resten sind schon zugeschnitten. Zusammen mit einer Füllung wird das "Sandwich" sicher Freude bereiten. Und es hat  wieder geschneit und sieht auch nach mehr  weißem Land aus. Winter eben. Schade, dass die Werkstattwoche zu Ende ist.


6. Januar

 

Mein Besuch ist wieder abgereist, Ein neuer angekommen. Werkstattbesuch. Ein hin und her geschobenes Projekt liegt  endlich  auf dem Tisch. Ein Geschenk für ein Pärchen, das vergangenen Sommer geheiratet hat, aber leider nicht feiern konnte ... weil....ja weil ... und nun hatten wir Zeitgewinn. Wirklich? Nein, die Arbeit war nur vertagt. Aber ein paar zusammenhängende Tage am Stück schneiden zusammennähen, bügeln ... und eins zwei drei ist das Top fertig ... die Stunden zählen wir mal lieber nicht. Wir zählen nur den Spass am Kreieren  und Nähen.  Die Stoffe snd vorgegeben, das Muster sollte einfach gehalten sein ... Quatschen, lecker essen und Musik hören darf auch nicht fehlen und voila... das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Und was ist noch während der Woche noch geschehen? Lange Spaziergänge  in unterschiedliche Richtungen, im Regen, Schnee oder auch bei Sonnenschein ... auch ein Gartenrundgang in dem etwas vernachlässigtem Gelände zeigt, daß die Hälfte des Winters wohl vorbei ist - spitzen doch schon die Lenzrosen aus dem Boden  und die stinkende Nieswurz steht in voller Blüte.   Und nächste Woche sollte der  duftende Winterschneeball vor dem Haus voll erblüht sein... Ein wenig Schnee für echte Schneebälle fällt auch sparsam vom Himmel.

 

 

 

 

 

Stinkende Nieswurz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Romanische Doppelkapelle Breitenstein


1, Januar 2021

 

Habe einen Mann zu Besuch … Abed, den schwarzen Kater meines Enkels... Drei mal täglich füttern. Türe öffnen … raus, rein, raus... Klo putzen... Kuscheln. Rätseln, was die Konversation wirklich bedeutet.... Anstrengend - Mann eben ;-) Und meine Textilarbeit mag er auch nicht...und daß ich schreibe auch nicht … er versucht die Aktionen zu stören. Will Aufmerksamkeit. Nun,  aber es geht voran... macht Spaß, wieder Nadel und Faden zu bewegen. Ob er mir nun hilft, die Sektflasche zu leeren? Prost Neujahr !

 

Der "Stoff" aus dem die Grundlage ist, besteht aus alten Jeans, Bettlaken und anderen Stoffresten, die ich zu einer Faser zerkleinert  und wie Papier geschöpft habe. Ein Rest von einer anderen Serie ... Das A4 große Stück habe ich in drei Teile gerissen und auf Seide und ein Leinengewebe gelegt. Metallstreifchen,  geschnitten zu Spiralen, gekringelt, Perlen und Leinen-, Seiden- und Baumwollgarne bilden die  Ziernähte. Nun kommt noch irgendwann der Vogel dran. Er liegt vorerst als Papierschablone lose in der Ecke ... Meine Aufgabe für heute:  überlegen, wie und womit der Vogel gestaltet werden könnte. Plastisch, aus Federn, gestickt, aus Seide? Den Vogel festnageln ... nein festnadeln, nein - ihn fliegen lassen. " Wir werden fliegen - selbst wenn wir Federn dabei lassen" , das ist ja auch  der Titel.


31. Dezember 2020

 Was liegt näher als dieses alte Jahr mit einer neuen Arbeit zu verabschieden?

Im vergangenen Januar bereitete ich mich auf eine Einzelausstellung für August vor. Das wurde nichts ... aus bekannten Gründen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben ... deshalb: " auf ein Neues" ! Vieles ist bereits fertig, manches angefangen ... aber neue Ideen, Materialmischungen und Motive haben sich im Skizzenbuch festgeschrieben, warten auf Verwirklichung.  Bei meinem heutigen Rundgang  im weiten Bogen um den Ort  kamen mir nochmal Motive in den Sinn und in den Blick. Der Abend ist gerettet. Der letzte Abend in einem skurrilen Jahr. Wir sollten uns nicht aus der Bahn bringen lassen. Unsere Schwächen sind unsere Stärken, an diesen können wir wachsen. Das letzte halbe Jahr ist bei mir  nichts kreatives Textiles  entstanden, nichts das letztendlich schon  vorzeigenswert scheint. Mein Webstuhl ruht, denn die Werkstatt ist eisekalt. Aber der begonnene "Kreis" ist fast fertig, auch wird er richtig rund, was ich ja fast erstaunlich finde.  Und - ich habe natürlich nicht faul in der Ecke gesessen sondern "Anderes" gemacht.  Ein Haus und Garten ruft manchmal energisch "Hier".  Nun hier meine neue Materialsammlung zum Thema Eis, Meer, Fliegen lernen, oder was auch immer es werden wird. Letztendlich ist alles offen, wie immer.

schon mal ein Anfang ...


Winterpause

 

Hallo ihr, meine treuen Besucher und Interessenten an meiner Textilarbeit.

 

Textilarbeit? Sie ruht im Moment. Und ... ich habe mich entschlossen eine Medienpause einzulegen. Zeit für etwas zu gewinnen und verwenden, das mir im Leben auch immer wichtig war, um  Neues zu beginnen, Angefangenes zu vollenden.

 

In mich gehen, zu mir zu finden  ...  Selbstfindung ?  Nein, nur eine Auszeit. Finden muß ich mich nicht, kenne ich mich ja gut und weiß, daß ich mein Leben durchaus in der Hand habe. Manchmal tut aber die Konzentration auf Stille und Ruhe und das Abtauchen in andere Welten (Bücher und Musik)  der Seele gut. Und ja, mein Seelenleben braucht gerade neue Perspektiven. Ich schreibe dies an dieser Stelle, weil ich euch nicht verabschiede, nur  vertrösten möchte. Ich komme wieder ...  auch mit neuen Textilarbeiten.

Folgendes fand  ich gerade , als ich den Text fertig hatte: auf der Seite von

Robin Gordon:   http://artpropelled.blogspot.com/

 

′′ Wenn wir uns nur auf äußere Bedingungen verlassen, werden wir uns verlieren. Wir brauchen eine Zuflucht, auf die wir uns immer verlassen können, und das ist die Insel des Selbst. Fest auf unserer inneren Insel etabliert, wir sind sehr sicher. Wir können uns Zeit nehmen, um uns selbst zu erholen und stärker zu werden, bis wir wieder rausgehen und uns engagieren können."

 - Thich Nhat Hanh

 

Eine Bestätigung für meinen Entschluß.

Habt eine gute Zeit !

 

 

 


Der erste Schnee pünktlich im Dezember


 

3.Dezember

 

Gestern glaubte ich, frische Brötchen zum  Frühstück  haben zu müssen. Den angesetzten Brotteig hatte ich vergessen ofenfertig zu machen. Tja,  und dann - der Bäcker an der Ecke hatte zu. Corona in der Familie. Muss  man auf etwas ganz Selbstverständliches verzichten, merkt man erst, was wirklich notwendig ist. Selber Brot backen können, zum Beispiel. Heute konnte ich also wieder frisches Brot aus dem Holzofen essen. Welch ein Luxus (nach Schnee schippen)

 


 

30. November

 

Heute habe ich, wie jedes Jahr, den Christkindlesmarkt in Nürnberg besucht. Da, wo sonst kein Durchkommen war, - gähnende Leere. Da freue ich mich doch besonders über den "Ersatzmarkt", den ich von den fleißigen Budenbauern aus Weimar geschenkt bekommen habe. Daaaanke! Man kann Bratwürste, Lebkuchen und Glühwein  förmlich riechen. Morgen wird der Markt mit einem ersten Licht eröffnet.

 


 

28. November

 

1. Advent ... Kranz binden ist dieses Jahr ausgefallen. Aber es brennen Kerzen. Nicht eine, sondern viele. Und es gibt schon Lebkuchen und Punsch. Dabei sollte es aber auch bleiben. Wir warten ... warten daß der neue Stern, der Corona - Kranz unseren Horizont schnellstmöglichst wieder verlässt ...

 


 

27. November

 Schönster Schmuck für die Adventszeit ...

 


 

26. November

Weihnachten ganz ohne Lebkuchen? Kann wohl nicht sein. Vor dem Genuß steht ein Küchentag mit messen, wiegen, schneiden und Nüsse knacken. 1,2 kg netto. Kann aber gemütlich sein -

 


 

25. November

Der Kreis hat sich geschlossen, der Weg beendet. Es war eine Woche "on the road", begleitet von schönem Wetter und beeindruckender Landschaft. Das ruft nach Wiederholung!

 


 

25. November

Zwischen 700 und 1000  Höhenmetern quälen sich die beiden Großen auf und ab, wie Schlangenbeschwörer eine Kette von Fahrzeugen hinter sich herziehend. Wechselnde Bilder, wechselndes Wetter. Jeden Augenblick kann sich das Bild wenden ..

 


24. November

Im Erzgebirge. Gebirge und Land der Bergmänner, Schwibbogen, Pyramiden, Engel, Räuchermännchen  und .... Klöppelspitzen.

Manchmal gibt es auch unterwegs nichts zu sehen, dann beobachte ich die Stoffstreifen am Spiegel beim Flattern. Entwerfe im Kopf ein Flatterbild, oder sehe den beiden Großen bei der Arbeit zu.

 


der Anfang der Reise steht unter "Tagebuch 2029/20, Blog 10"