17. November 2019

Kopfbedeckungen - nein ich trage keine. Nicht bei kaltem oder nassem Wetter und nicht in der Sonne. Aber Kopfbedeckungen bergen so viele Geschichten und haben  auch Geschichte. Wie z.B. die Kopfbedeckung der Monpas. Ein sehr kratziger, grober, schwerer Hut aus Wolle vom Yak. Die Mütze der Jakobiner ( hier eine Arbeit :"Freiheit", die ich für eine Ausstellung gefilzt habe)  trägt noch heute der Weihnachtsmann. Stand sie einst für Freiheit,  ist die rote Zipfelütze heute eine Freude für Kinder. Auch  Kippa oder Bischofsmütze haben Tradition und noch  viele andere Kopfbedeckungen haben etwas zu erzählen.

Ich hab das mal umgedreht und statt Kopfbedeckung einen Behälter kreiert, eine Nacht lang gefilzt. "Filzen  in Form" oder so ähnlich soll mein Kurs heißen, der in Planung ist.

Lohn der Arbeit sind zwei Schalen und schmerzende Muskeln. Aber es ist sooo schön mit Wasser, Seife und Reibung zu spielen. Muskelkater bekämpft man bekanntlich ja weitermachen ... ein paar Formen brauch ich noch.


12.November 2019

 

Ich hab den Weihnachtsmann gesehen ! Es wird noch dauern bis er ankommt, er fährt mit dem Traktor.


10. November 2019

 

Schade, alles ist abgebaut, verstaut und ... nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung. Es war ein schönes Wochenende und auch ich bin inspiriert, habe neue Gedankengänge und neue Ideen. Aber erst müssen die schwarz-weißen Teilchen verarbeitet werden. Diese kleinen Arbeiten haben neben den Arbeiten die ich mit erhobenem Zeigefinger gemacht habe, besonderen Anklang gefunden. Nun müssen Sie Gestalt annehmen, zusammenwachsen. Hier noch ein letzter Rück- und Überblick in die Ausstellung. Sonntagmorgen um 9.oo.

auf ein Neues - "und  was man schwarz auf weiß besitzt" ... ein unerschöpfliches Thema.


9.November 2019

Gestern, morgens um 8.oo am Bodensee, auf dem Weg zur Messe. Leider hatte ich heute meinen Chip aus dem Fotoapparat im Laptop vergessen - blöd, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Nach zwei Tagen kann ich heute sagen : tolles Publikum, viel Interesse an meiner unkonventionellen Art zu nadeln und an den zum Nachdenken auffordernden textilen  Bildern. Es gab bewegte Augenblicke, tiefgehende Gespräche und den Eindruck, daß ich viel Inspiration vermitteln konnte. "Nadelwelt" das verspricht Fachpersolal, Fachpublikum, kritische Blicke und Kommentare. Ein bischen habe ich mich davor gefürchtet. Alles war anders. Ein wenig bedauere ich, daß morgen schon alles vorbei sein wird. Oder der Beginn von Neuem.


17.30 - alles fertig.

Klar hatte ich nicht alles dabei. Die mühsam geschriebenen, geklebten und geschnittenen Schilder fehlten. Aber da war ein nettes Messebüro. Nun sieht es eben nicht proffessionell sondern künstlerisch aus. Auch gut. Ob das Publikum wohl  was merkt? Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden. Sieht doch gut aus?



immer noch 7. November

 

!0.oo Eingang in die Messehalle - oh je - so viel leerer Platz und so nette Begrüßung


7. November 2019

Na, ? Wo bin ich ?



6. November 2019

 

was noch?
Was muß, so in letzter Minute, noch bedacht werden? Liste abhaken. Was noch fehlt ergänzen und sich schon mal damit abfinden, daß sowieso etwas fehlen wird. Nur was? Zwei Tage noch, dann öffnet die www.nadel-welt.de/friedrichshafen/de/programm.
Bis dahin wird alles pieckfein sein oder ein Disaster. Aber ich bin ja von Natur aus Optimist  Nicht ganz ohne Mühe ist die Vorbereitung für das Event, nicht zu glauben was alles bedacht sein muß. Vom Hotel buchen bis zu Stecknadeln, alles muß da sein, denn wenn man in der Halle steht, alle Schätze aus dem Auto geholt hat, dann ist kaum noch eine Chance etwas zu organisieren. Dann erst fängt der "Stress" an. Nicht etwa, daß man die Sachen aufhängt und gut isses. Nein, In das Zeitfenster muß auch noch persönliches passen. Da kommen die Begrüßungen, die Ortung, was wie wo, die "haste mal? und "kannste mal"-Fragen und die Neugier-im Vorbeigehen einen Blick auf die Anderen werfen. Ein Tag hat zwar 24 Stunden- aber ohje-wie schnell er schrumpft. Was macht mir Kummer? Eigentlich nur, daß ich um 9.oo auf der Matte stehen muß. Das ist ungewohnt. Aber auch das wird klappen, habe ich das doch alles schon erprobt und durchlebt. Ich freue mich auf interessiertes Publikum,  das aber garantiert ja schon der Titel und Inhalt der Nadelwelt. Aber ich hoffe  auch auf neugierige Fragen zu den Themen und Techniken , die ich erarbeitet habe. Und auf Inspiration aus den Arbeiten der weiteren Aussteller. Na denn ...los geh`s.

2. November 2019

Irgendwann, vor Jahren habe ich mal gelesen, daß im Brot 24 Zutaten verbacken werden. Wozu eigentlich? Ich habe hier ein Brot, daß nur aus Roggenvollkorn, frisch gemahlen, Salz und Wasser besteht. Sicher sind die drei Würzzutaten, Koriander, Kümmel und Fenchel nicht gemeint, denn die mag ich nur persönlich sehr gerne. Für das Gelingen des Brotes haben sie keine Bedeutung. Bedeutung hat aber der Zeitfaktor. Der, den das Brot zum Gedeihen braucht. Meine Zeit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Ich muß dem Brot beim Reifen ja nicht zusehen. Nach fast einer Woche ist nun dieses kleine Brot genußfertig - morgen, zum Frühstück ist es perfekt. Auf Brötchen kann ich Sonntags bei dieser Vorahnung getrost verzichten. Die Größe des Brotes spielt jedoch  nur eine untergeordnete Rolle - ich brauche eben  nur dieses. Und wenn es zu Ende geht, backe ich ein Neues. Der Sauerteig wartet im Glas ja schon  auf seinen nächsten Einsatz. Dann setze ich das Brot am Abend an, lasse es die Nacht über ruhen, morgens mische ich den Teig nochmal durch und  am Abend  geht er nach dem Fornen und nochmaligem Gehen in den Ofen. Das ist aber mein ganz persönlicher Rhythmus- geht auch anders. Und ob in der Eisenpfanne, Backofen, Holzofen, das ist nicht nur Geschmacksachen. Frei nach Max Mohr " Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" Manchmal kann man sich auch mit den Bedingungen der Steinzeit helfen. Auf einem heißen Stein in er Sonne getrockneter Brotteig. War es in der Steinzeit, als man das Brot so erfand?

 


1. November 2019

Was macht man an einem Tag, an dem weit und breit von der Welt nichts zu sehen ist. Nebel rundum. Und dank der Umstellung der Uhr ist es auch noch früh dunkel. Seit Tagen beobachte und füttere ich meinen neuen Sauerteig. Schaue zu beim Bläschen bilden. Heute darf der Teig noch gehen und dann in den Ofen. Morgen. Dazwischen verreise ich auf der Landkarte  mit dem Finger und plane die Strecke zu meinen Traumzielen. Ob ich den Mut habe loszuziehen werde ich sehen. Manchmal siegt die Vernunft. Zwischen dem Betrachten der Blubberbläschen und den zwei drei Handgriffen, die zur Betreuung nötig sind, schaue ich mir Reiseberichte an, folge Routen von anderen Reiselustigen und schöne Bilder von der Welt.

Die Vorbereitungen für die Ausstellung nächste Woche sind fertig bis auf Kleinigkeiten und was Neues nehm ich nicht in die Hand. Mal muß auch Pause sein, im Gehirn und mit  den Händen.


30. Oktober 2019

"Nadelwelt Karlsruhe" - das war im Frühjahr. Vom 8. - 10. November findet diese Messe ja nun auch in Friedrichshafen statt. In Karlsruhe war ich als Besucher, hatte mich entschlossen auch mal dabei zu sein - meine Arbeiten mal einem größeren Publikum zu zeigen. Was habe ich mir da eingebrockt? Leichte Zweifel steigen in mir auf. Nun muß ich die Suppe wohl auslöffeln?!

Statt als Besucher lässig durch die Ausstellung zu bummeln, hier und da ein Gespräch zu führen, ein Blick in das Einkaufsparadies für Textiler mit Stoff und Zubehör aller Art zu riskieren, ein Tässchen Kaffee trinken  und Inspirationen sammeln - statt dessen stelle ich mir Fragen wie: hab ich alles bedacht, alles zurecht gelegt, sind alle Schilder geschrieben, alle Arbeiten katalogisiert, überprüft und parat gelegt zum Verpacken ...

Bügeleisen, Bügelbrett,  Leiter, Werkzeugkasten, Schnüre, Leisten  ...  Ja, doch, ein Plan hilft.  Und ist was vergessen - so ist es halt nicht da. Der Druck steigt  und es wird erst nach dem Event alles wieder easy ...

Fragen wie :was nehme ich mit an Arbeiten oder in welcher Anordnung sollen sie hängen, wie viele brauche ich um die Fläche zu füllen .... das alles klärt sich vor Ort, denn meist ist die Situation anders als man sich das vorstellt.

Soweit fertig ist das ja alles - in meinem Kopf.  Es gibt soo viel zu bedenken und organisieren - der Witz ist: ein Händler rechnet mit Einnahmen, womit er seine Kosten deckt und einen Lohn bekommt. Wir "Künstler" stellen "nur" unsere Arbeiten aus, Müssen die damit verbundenen Kosten selbst tragen. Wir dürfen zeigen, was wir so rumspielen (!!!) jeden Tag und womit wir unsere Zeit "todschlagen"(!!!)

Wir sind die Statisten, die Ideenbringer und die Informanten. Wie? was? wann? wo? in welcher Zeit?  Ein bischen fürchte ich mich schon vor diesen Fragen, habe ich ja doch ein wenig Erfahrung gesammelt. Andererseits will ich mit meinen Werken ja eine Aussage machen, zum Denken, Nachdenken und Verstehen, Konsequenzen, Anregen - hoffe auf Gespräche, in der ich meine Meinung vertreten kann. Meine Meinung zu aktuellen Themen und zu Techniken, Möglichkeiten.

 

ach ja, und dann kann man ja auch noch träumen. Künstler zu sein, das ist eben eine Kunst.


24.Oktober 2019

"Was bleibt"?   ist das Thema meiner Ausstellung im November.

Was bleibt  vom Sommer?  Ganz mag ich es noch nicht glauben, daß er vergangen ist. Auch der Blick aus dem Fenster zeigt, da draußen träumt manche Pflanze noch von vergangenen Sonnenstrahlen, trotzt dem Nebel und hat sich in der Zeit wohl geirrt.. Kapuzinerkresse klettert zum Licht, liefert immer noch buntes zum Salat. Einzelne Rosen wagen es noch zu blühen ...

Von meinem Lieblingsplätzen aus kann ich rundum in Garten und zum Waldrand schauen. So schlecht ist das gar nicht und ich könnte  ja schon mal vom Frühling träumen. Vorerst muß ich aber noch fleißig am Nähtisch sein ... die Zeit rennt, nicht nur dem Frühling entgegen. Ein Werk muß noch vollendet werden und ich hab mir da selbst ein paar Fallen gestellt. Aber ich wollte das ja so. Einfach ist langweilig ;-)


21. Oktober 2019

Ganz nebenbei, denn es gibt ja auch noch ein Leben neben dem "Textilen", bin ich an der letzten Arbeit für die "Nadelwelt".  Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß aber auch Kummer.  Die Vielfalt der Möglichkeiten mit Stoff, Rohmaterial, Nadel und Faden zu kombinieren ist fast unerschöpflich. Gerade dieses Experimentieren macht das Gestalten spannend. Die Kombination mit den Fotos auf Stoff macht vieles deutlicher und sichtbar, was ansonsten erklärt werden müsste ... Seit dem Frühjahr spiele ich nun mit diesem Stück, erst jetzt setze ich die Puzzleteile zusammen, füge sie zu einem Bild. In diesem Fall, einem Unmißverständlichem - der Frage "was bleibt"?

von der Idee zum  Entwurf  ist ein langer Weg.  Es braucht Eingaben ... von mir persönlich, als Nachkriegskind gibt es nur eine Eingabe. Meine Großmutter hatte eine Meierei in Königsberg/Opr. Auf dem Viehmarkt Nr.7. Das konnte ich dem Einwohnerregister entnehmen. Sie hatte an Juden Milch verkauft. Ein Vergehen?

Damals ja. Sie bezahlte mit Gefängnis.

"Man" sprach in meiner Familie, in dieser Generation wohl allgemein, nicht über das Geschehene.  Sie wurde mit einem Schiff  nach Dänemark und von da  in die Oberpfalz transportiert. Sie war damals 65 Jahre alt. Sie starb, ausgemergelt und immer krank als ich gerade  6 Jahre alt war. Ich kann mich gut an sie erinnern.


 

17, Oktober 2019

Die vorgestern gefundenen und nicht klar identifizierten Pilze wollte ich heute aus der Küche entfernen. Als ich sie vom Teller nahm, zeigte sich mir dieses Bild. Wie schön. Wie weiß  eingebrannt in den braunen Teller. Ein "Ecoprint". Sind es Sporen? Was ist es für ein Pilz? Ein Baumpilz, denn er wuchs auf einer gefällten Eiche. Ich nutzte sie als Pausenplatz, um die Sonne zu genießen, als ich ihn zufällig entdeckte.  Keine Ahnung wie er heißt. Oder doch ? Sieht aus wie Austernseitlinge. Schnitzel paniert... mmmm. Aber ich trau mich nicht.


15. Oktober 2019

 

Vorgestern und  gestern 4 Stunden, heute 5 Stunden ... laufen ist gesund. Wenn dann noch die Sonne scheint oder wie heute Nebel über dem Land liegt  und die bunten Farben nur langsam freigibt, ist es auch egal, ob man den vorgezeichneten Weg verliert. Es gibt am Wegrand so viel zu sehen, daß man leicht die Zeit vergißt - wenn da nicht die Füße wären  ;-) , die doch nach so langem Weg streiken, wäre ich meinem Traum, einfach mal loszulaufen ohne anzukommen, schon sehr nahe. Wenn aber die Aussich auf Mascarpone-Sahne-Schokoladentorte lockt, ist es auch schön wieder nach Hause zu kommen. Dann nur noch Füße hoch ....

Früher war Flachs, bzw Lein eine lebenswichtige Pflanze. Ich habe gelernt, daß man sie am 100. Tag im Jahr aussät und weitere 100 Tage später erntet. Den Rest des Jahres bot sie mehreren Handwerkern oder Familien Arbeit um Kleidung und Verpackung herzustellen. Heute blüht sie im Oktober und ist "Gründünger" . Wir nutzen statt dessen Plastik. Schräge Welt.



13. Oktober 2019

Ein Männlein steht im Walde ... Ergebnis des Pilzesuchsonntags. Eine magere Ausbeute, aber ein wunderschöner Oktobertag,  4 Stunden durch den Wald über Höhen, Wiesen und Felder,  Sonne, Farben und Wärme getankt. Und nein, es gibt die Fundstücke nicht zum Abendessen. Die Pilze sind zwar eßbar, aber man sollte es sich gut überlegen es auch zu tun.  Zu Risiken und Nebenwirkungen ---


12. Oktober 2019

Na? Wo war ich? Mal wieder nordwärts. Ein Geschenk zum 13. Geburtstag - purer Eigennutz 3 Tage ???

Ja, in Sachen Film. Filmpark Babelsberg, Filmmuseum Potsdamer Platz ... und natürlich "unter Anderem". Berlin ist groß und es gibt ja viel zu sehen.


3. Oktober 2019

für den Einen war es ein Feiertag, für einen Anderen ein Arbeitstag. Für mich war es ein schöner Kreativ-Tag mit Wolle und Spinnrad und netten Gesprächen. Als ich vor 20 Jahren mein Debüt auf dem Marktplatz gab, blieben viele Leute stehen, die noch Spinnen konnten oder Erinnerungen daran hatten. Die Generation die nachfolgte stellte schon andere Fragen. Die Kleinen heute, verwechselten Schneewittchen und Dornröschen- aber immerhin ... so lohnt sich so ein Tag jedenfalls und sei es nur um Erinnerungen wach zu halten.
Und was hat mir persönlich  die "Wende" gebracht? Beide Kinder sind "damals" in den Osten ausgewandert. Aber was ist das  der "Osten"? Ist es nicht so, daß Mecklenburg Vorpommern im Norden und Thüringen in der Mitte Deutschlands liegt? Für einen spontanen Besuch auf ein Tässchen Kaffee ist der Abstand allerdings nicht geeignet. Aber das wäre er beim südlichen oder westlichen Deutschland auch nicht.

29. September 2019

Sonntag ist ja Feiertag - da sollte man, so habe ich es noch gelernt, nichts arbeiten. Aber was ist "Arbeit"?  So sitze ich nach einem langen Spaziergang über Felder und Wiesen und vergnüge mich mit meinem Thema "Was bleibt? für meinen Beitrag auf der www.nadel-welt.de/friedrichshafen/de
Was bleibt?! Die Nadelarbeit mit der ich gerade am Schaffen bin heißt "die rote Liste" . Käfer krabbeln auf ihr - da sitze ich schon mal einen ganzen Tag oder eine ganze Nacht bis ein Krabbeltier "echt" aussieht. Bei der Beschäftigung mit dem Thema wird klar - vieles ist schon weg - kann nicht mehr bleiben, da ausgestorben. Das Verbleibende ist nicht zuletzt abhängig von unserem Lebensstil. Auch meine genähten Käfer werden nicht überleben, hat doch die textile Faser die Eigenschaft zu verrotten - irgendwann. Was bleibt also letztendlich?

25. September 2019

 

Wieviel Zeit bleibt?  "Was bleibt"?"  www.nadel-welt.de rückt näher und näher.
Klar bin ich fleißig. Aber die Zeit rennt und meine Nadeln fliegen - die Arbeit mit der Hand dauert aber ...

 

Ausschnitt aus dem Veranstaltungsprogramm  der Nadelwelt:

 

"Ebenfalls um Austausch geht es auch im beeindruckenden Ausstellungsbereich. Die räumlich großzügige Präsentation bietet Raum, den aktuellen Stand der internationalen Textilkunst mit ihrer spektakulären Ausdruckskraft zu erleben. Da alle ausstellenden Künstler auch persönlich in Friedrichshafen anwesend sind, versteht sich der Ausstellungsbereich als Forum, und bietet somit einmalige Möglichkeiten, um unmittelbar mit den namhaften Textilkünstlern ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Zugang zu den Werken und deren Entstehungsprozess zu erhalten."

 

So präsentiere ich mich in der Nadelwelt:   " Thema: "Was bleibt? "

 

"Meine Textilarbeiten repräsentieren meinen Lebensstil. Es geht mir niemals um schnelle, plakative Teilnahme an Konsum und Modeerscheinungen. Mein Anliegen ist es, Nutzung, Weiterentwicklung von Vorhandenem und den Austausch von Gedanken und Möglichkeiten zu erproben und innerhalb von Bekanntem und Unbekanntem zu experimentieren. Seit 1972 beschäftige ich mich mit dem textilen Handwerk. Spinnen, Weben, Färben und viele Techniken zur Verwendung von Gewebe und Faden sowie die Handhabung mit Materialien aus der Natur habe ich erlernt. Immer war ich neugierig – das verhalf mir zum kreativen Umgang mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten. Meine von Hand gefertigten Arbeiten sind Stück für Stück sichtbar gemachte Gedanken und Aussagen unter Verwendung von Gebrauchtem. Was bleibt? Mit dieser Frage reduziert sich für mich die Arbeit immer mehr darauf, Stich für Stich, Arbeitsgang für Arbeitsgang etwas von Hand herzustellen – Gedanken, Minuten, Sekunden der verbrachten Zeit zu dokumentieren."

Gut, daß ich auch mit Vorhandenem punkten kann - sonst läge die Zeit doch arg schwer auf meinen Schultern.


23. September 2019

 

Wie kommt man nur  auf die Idee an einen Hausgiebel eine Ramblerrose zu pflanzen? Hätte ich es anders geplant, wenn ich folgenden Text gelesen hätte?

"Die Ramblerrose Paul's Himalayan Musk Rambler gehört zur neuen Generation an Kletterrosen! Dieser in England bereits weit verbreiteten Schlingrosen-Art können Sie beim Wachsen regelrecht zuschauen & Sie werden sich wundern, wie schnell die Ramblerrose Zäune, Pergolen und selbst Bäume bis in eine Höhe von 5 Metern erobert! In wenigen Monaten wächst diese Kletterrose bereits viele Meter! Dadurch sind diese „Wuchs- & Blühwunder” nicht mit normalen Kletterrosen vergleichbar! Die Ramblerrose Paul's Himalayan Musk Rambler (Rosa) ist eine der meistbegehrten Rambler-Züchtungen! Die fantastische, stark duftende Blüte beginnt in Rosa und verwandelt sich dann in ein Rosé-weiß. Die Blüten erscheinen am "alten" Holz, daher bitte in der ersten Zeit nicht zurückschneiden"

Nein, hätte ich nicht. Ich würde sie jederzeit wieder pflanzen. Sie ist wunderschön, leider aber blüht sie nur einmal und viel zu kurz.

So etwa alle 5 Jahre muß sie zum Friseur. Der neue Schnitt ist unauffällig, kaum sichtbar aber "sauber". Unsere Hände berichten von der Qual des Schneidens und der Berg an Rosenranken mit Stacheln  war nicht ohne.

 


18. September 2019

 

Reisen bildet - erweitert den Horizont - färbt den Alltag bunt ...

so muß ich eben immer wieder verreisen. Diesmal nicht in den Norden, sondern in den Süden. Wieder war der Weg das Ziel und doch auch eine Reise um Freundschaften aufrecht zu halten, und neue zu finden.  Auch wenn die Abstände viele km weit auseinander liegen, die Leidenschaft für "Textiles" verbindet über Jahre, viele Jahre.

Zwei große Gärtnereien habe ich auf dem Weg besucht,  und das TIM = Textilindustriemuseum in Augsburg, einen großen Flohmarkt mit Raritäten und schließlich habe ich ein paar Tage mit meiner Textilfreundin Lisei  verschwatzt und dabei stundenlang Zwetschgen geerntet  und entkernt. Und sie hat mich ihrer Freundin Maria vorgestellt. Zufall oder Fügung? - gestern durfte ich dann mit Maria Schiefer und ihren Stoffen, Kreationen und Räumen eine Zeitreise machen. Welch ein Abenteuer und was für eine Frau !  Die Ausstellung die sie  im August  machte habe ich nun doch auch noch sehen können  - ohne Publikum und in  ganz persönlichem Gespräch . Und es war ein Abenteuer - genau so wie im Video zu sehen ist     (https://vimeo.com/354681963)   

in dem sie sich vorstellt.  Eine ganz eigene Welt und eine bewundernswerte Persönlichkeit. Sie zeigt uns, daß bis ins hohe Alter  (sie ist 80) ein kreatives,  lebenswertes natürliches  Leben möglich sein kann.  Ich habe auch schon Wände verputzt, weiß also was es für Mühe macht. Maria hat eine ganze Wohnung zu einem Tempel verwandelt. Mit Lehm- und Kalkputz und Naturfarben gestrichen, so glatt geschliffen, daß man meint, sie seien mit Seide bespannt.

Es waren  so wunderschöne inspirierende Spätsommertage am Inn - Reisen färbt den Alltag bunt, erweitert den Horizont und bildet ... genau so ist es.


8. September 2019

 

Der erste Blick aus dem Fenster heute morgen traf ins Graue. Der zweite zeigte, daß es eine helle Stelle  gab. Diese Richtung habe ich dann ins Auge gefaßt. Ziel. die südliche Oberpfalz. Landkreis Neumarkt/Opf.  Heute war Tag des offenen Denkmals. So bin ich dann auch  durch einige wunderschöne neu restaurierte Häuser gezogen und auch durch alte mit dem entsprechendem Flair längst vergangener Zeit. Zum Ende des sehr interessanten Tages hat mich dann doch der Regen erwischt. Nun sitze ich in meinem, vor langer Zeit restaurierten Zuhause am warmen Kachelofen (mußte sein), sehe mir die etwas schiefen Wände und Fenster, die hier und da gerissene Decke und die "gschrubbten" Möbel an und bin rundum zufrieden. Warum? Weil ich ohne Lärm, Staub und Steine versetzen, ohne Handwerker und Bauprobleme und  ganz ohne Einsatz von Kraft, Nerven und Geld in einem "alten" Haus sitze, das  auch diesen  Flair der vergangenen Zeit widerspiegelt.Da draußen stehen noch einige Häuser und Höfe,  die gerettet werden möchten ...

 


5. September 2019

 

Gekränkte Eitelkeit. Altweibersommer?   Überall Vetrocknetes, Verschrumpeltes, Verwelktes.  Eingenetzt in Spinnweben. Und das alles hat nichts mit alten Weibern zu tun. Wie schön die Samenstände sind und tragen sie doch auch das  Wissen eines ganzen Lebens in sich -  und die Zukunft. Ist Vergehen nicht eigentlich  der Anfang aller Dinge? Wie abwertend "Altweiber" klingt. Und es hat auch gar nichts damit zu tun, es bezeichnet nur das  Treiben der Spinnen, das "Weben" von Netzen.


2. September 2019

Zwischen Liegestuhl, Spaziergängen, dem bischen Haushalt und Garten, nähe ich an unterschiedlichen UFO`s. Diese Krabbeltiere  nehmen viel Zeit und Konzentration in Anspruch. Das Problem ist, daß alles zwei Seiten hat , so auch ein Käfer. Die Kopien sollten seitengleich, die richtige Größe haben  und so nah wie möglich am Original sein. Auf verschiedene Arten versuche ich zu experimentieren. Mal ist der Körper aufgebaut aus Karton-Schablonen, mal aus einem aus Wollvlies zugeschnittenem Körper.  Ich komme dem Original ziemlich nahe. Ziemlich, denn ich kann ja nur aus dem Lehrbuch kopieren, versuche nach der Größenangabe zuerst die Grundform zu erfassen, indem ich sie  skizziere. Mit "Unheil im Anflug" versuche ich gefährdete oder schon ausgestorbene Käfer zu "sammeln", eine Sammlung anzulegen. Wiki sagt: "Eine Insektensammlung ist eine Sammlung toter und präparierter Insekten, die aus wissenschaftlichem Interesse oder ästethischen Gründen angelegt wird. Die meisten Insekten können wegen des harten Außenskeletts relativ einfach als Trockenpräparate aufbewahrt werden und bei sachgemäßer Unterbringung sehr lange, auch mehrere Jahrhunderte, überdauern."

Anders die noch lebenden Tiere. Sollten sie aussterben dann ... na, sieh selbst:                 

https://www.facebook.com/watch/?v=468784800603775      und https://www.youtube.com/watch?v=Y3Db_1hZ1aQ  

Ob es was bringt, den Menschen, die eine Ausstellung besuchen, nahe zu bringen, wie Ernst die Lage ist ?


29. August  2019

So, nun kann  der Winter kommen - aber laaangsam, spät und mit nur dem Nötigsten an Kraft. Holz hab ich  nun schon mal. Das Stapeln hat Spaß gemacht, das Ergebnis meiner Fitnesstunden werde ich morgen  zu spüren bekommen. Holz macht ja bekanntlich drei mal warm. Beim Hacken, Stapeln und vor dem warmen Ofen. Das Hacken habe ich nicht selbst gemacht, aber beim Stapeln  geschwitzt hab ich heute schon mal ordentlich.


25. August 2019

 

Zurück von einer Reise.  Der Weg war das Ziel ... Nicht sehr weit weg, aber immerhin "woanders". Von zu Hause nach Mecklenburg-Vorpommern und durch Brandenburg, auch auf Fontanes Spuren.  Sozusagen in Deutschlands Osten unterwegs ... An der Spree und entlang der Oder -  mal hüben, mal drüben ... Seen, Städte, Dörfer, Schlösser, Kirchen, Parks und Wälder. Altes und Neues und Vergehendes.  Zu Fuß meist - längere Strecken per PS. Meist Flachland, was mir am meisten auffiel, als es wieder Richtung  Zuhause ging. Wozu verreisen? Warum zieht es uns immer weg? Vielleicht um zurück zu kommen.


5. August 2019

eigentlich habe ich schon lange aufgehört mich in jeglicher Form bemerkbar zu machen- will ich doch dem Zufall,  Eingebungen folgen, ohne Termine im Rücken. Ab und zu eine Ausstellung  - ja.  Aber ständig abruf- und präsent sein, - nein.   Aber ... Ausnahmen bestätigen die Regel - kein Neustart, nur eine Erinnerung- wie`s mal war.

Das Wetter an diesem Tag  war perfekt, Standplatz optimal, lauter nette Leute, interessiertes Publikum und tolle Gespräche. Ein wunderschöner blauer Marktsonntag.

40 Jahre anreichern von Fachwissen - hier zeigt sich, was man gelernt hat, welche Fehler man besser nicht macht. Mit  Praxis und Theoretischem konnte ich punkten- die Farbe sprach für sich.

Als ich vor 20 Jahren hier einzog, hatte ich auch einen Stand am Markt. Machte Werbung für meine Werkstatt mit Webstuhl und gefilzten Teppichkreationen. Was damals für mich  neu und Entdeckung war, ist heute voll "in".

Ich hatte Mari Nagy und Istvan Vidak oft hier zu Besuch, wir hatten ganze Nächte im "Hirschen" durchgemacht  und bei Original-Musik von "Egschiglen"  Teppich um Teppich gerollt und gerollt. (Egschiglen ist seither in der Welt auf Tour, hier in unserem kleinen Ort startete so manches) Heidi Greb hat ihre ersten Kurse hier gehalten, gerade fertig mit der Ausbildung in Schneeberg. Inge Bauer und Claudia Gemein reisten aus Stuttgart an, um in meiner Werkstatt in Nürnberg ihre ersten Versuche zu machen.  Viele Kursteilnehmer haben unter meiner Anleitung  alle möglichen Grundtechniken ausprobiert ...

Ich würde sagen ich gehöre zu den Pionieren in Sachen Filzen. Meine erste Begegnung damit war mit dem ersten  Heft "Textilforum" und  bei einer Ausstellung der Skythenschätze -  . FilzgeSchichten  82/84. Es gab noch keine Unterlagen- keine Kurse. Wir experimentierten an der Basis.

In einem gewissen Alter, kann man, hatte man ein erfülltes, spannendes Leben ja doch eine ganze Menge Geschichten erzählen ... in Erinnerungen schwelgen, von ihnen zehren. Aber - man sollte sich weiter entwickeln, seinen Neigungen folgen, nicht stillstehen .....


1. August 2019

Am Sonntag, 4. August, stehe ich auf dem Marktplatz mit einer Indigoküpe,  präsentiere 40 Jahre Vergangenheit bzw einen winzigen Teil davon, einen Abriß.

... ganze vier Wochen sind vergangen, seit ich mich  mit dem Blauzauber-Stand  beschäftige. Kein Mensch kann sich vorstellen wie viel Arbeit in dem Planen und  Vorbereiten, Ausführen und letztendlich Präsentieren eines Sonntagvergnügens mit und für  Publikum notwendig ist. Keiner, der es nicht schon mal probiert hat.

Nun, ich feiere hiermit ja  "40 Jahre Werkstatt für Textiles" - und da darf man schon mal übertreiben. Noch ist längst nicht alles fertig, aber es sind ja noch ein paar Tage, Nächte, Stunden bis zum Start. 

Eigentlich kann nur noch das Wetter meinem Tun Einhalt gebieten und die Indigoküpe, denn die ist ziemich zickig ...

Drei handgenähte Teile zum Thema "Was bleibt?!" werden heute noch so weit fertig, daß nur noch Stick-  und Zier-Elemente zugefügt werden müssen. Aber so können sie, wenn die restlichen Säume noch fertig sind, schon mal am Wochenende gezeigt werden, eben nur  erstmal als Ergebnis der Indigofärberei des vergangenen Monats.


24.Juli 2019

Fein, Besuch kommt! Um etwas Anderes zu tun als lesen oder plaudern ist es einfach zu heiß, auch in DeutschSibirien. Um mich herum gruschtelt und scharrt es. Auf Augenhöhe ist nichts zu erkennen. Kein Besucher weit und breit. Und doch etwas ist da ... kommt auf mich zu, dreht ab, ganz gemächlich, mich aber im Vesier - könnte ja sein, daß Gefahr lauert. Mein tägliches Kaffeepäuschen lockt eben nicht nur Maulwurf, Mäuschen & Co an, auch ein Stacheltier ist unterwegs. Unerklärlich, da er ja nur kurze Beinchen hat aber hier alles mit Treppen und terassiert ist. Ganz oben am Rand des Gartens habe ich Zweige, Äste, Laub und sonstiges entlang der Mauer deponiert. Vielleicht wohnt er da ja, ganz oben, ganz hinten. Am Rand des Felsens sitze ich gerne wenn es gaaaanz warm ist. Einige Grad Unterschied zur Terasse ist das jedenfalls und ich behalte den Überblick. Und der  ist vielversprechend. Viel zu tun gäbe es rundum. Aber ich bin um Ausreden nicht verlegen.

ach ja, tatatata - die erste Tomate ist reif, andere gedeihen prima und eine macht mir eine lange Nase.

Nadel und Faden muß warten, bis die Nacht kommt. Zu schön ist es einfach nur zu "sein" Aber wer sagt, daß die Nacht zum Schlafen oder Träumen ist- geht auch tagsüber, hab ich ausprobiert..


23.Juli 2019

mein Tagesplan für heute ist es, das Programm des www.facebook.com/bardentreffen zu erkunden, mein persönliches Programm vorzudenken. Oh je, das wird wie immer schwer. Passend zu der Themenzeit "Indigo" , "BlauZauber" und "was bleibt?!"werde ich mir ganz sicher die "blauen Männer" "IMARHAN" anhören.(www.youtube.com/watch?v=jV95bFXJgPY) Es wird aber auch sonst ein blaues, heißes Wochenende werden ... viel zu kurz für die Fülle an Angebot, für die Ohren vielleicht etwas viel ...


22. Juli 2019

was mach ich gerade? ich träume von Wind, Sand, Mövengeschrei und einer frischen Brise, ... Meer und mehr ... Sonne haben wir ja selbst, weg kann ich gerade nicht, ist ja am Wochenende Bardentreffen. Nur wenige davon habe ich verpaßt, bin von Anfang an dabei ... aber dann ... Inzwischen kreiere ich mit himmelblauem Stoff und begnüge mich mit dem Anblick von Wasserwannnen...

 


18. Juli 2019

Einige  der in der vergangenen Woche mit Indigo gefärbten Stoffe sind ausgewählt, zugeschnitten, überfärbt, von Hand mit minikleinen Stichen zusammengenäht, ein Druckstock gefertigt und bedruckt. Klein diesmal das Format. 30x30 cm. 4 Teile sollen es werden. Sollen - ob es gelingt, wird sich zeigen. Morgen beginnt die Arbeit daran  mit Nadel und Faden.


16. Juli 2019

 

"Proudly I present my vegetable garden" ... alle möglichen Kräuter, was man eben so zum täglichen Genuß benötigt. Tomaten, Beeren, (sogar ein paar Kartoffeln haben über den Kompost einen Weg zurück  ins Leben gefunden) ...  Präsentiere auch meine Unterwasserwelt, meine Teichanlage, meine Lieblingsblumen...   zu meinem Glück ist der Garten klein, sehr klein, aber er birgt lauschige Plätze, so daß ich dem Geschehen beim Wachsen und Werden zusehen kann - und das, glaubt mir, ist der wahre Gartengenuß. Zusehen beim Getummel der "Haustiere", Spinnen, Käfer, Fliegen, Bienen aller Art, Schmetterlinge ... Maulwurf Grabowski gräbt inzwischen den Boden um, bereitet ihn für die neue Saison vor. Ab und zu huscht ein kleines Mäuschen vorbei, schaut nach der heutigen Kuchensorte. Ist es der warme, trockene Boden oder Grabowski, kaum habe ich Schnecken, wo ich doch anfangs 10l Eimer voll davon abgetragen habe. Wohin? Verrat ich nicht. So sitze ich umgeben von all dem "good life" und kreiere neue Werke, erzähle von den Gefahren da draußen ... ohne sie selbst zu kennen, nur zu fürchten.

"Lieblingsblumen"? oh je, jede Einzelne, die sich in meinem Garten zeigt ist eine davon. Eine von vielen. Ob es die riesige Acanthusblüte oder die miniminikleine Seerose ist. Man muß einfach genau hinsehen - jede ist etwas Besonderes.


11. Juli 2019

 

Schluß mit Blau  machen ... jetzt gilt es einen Marktstand vorzubereiten, mich  so zu präsentieren, daß das Thema "Blau Zauber- Zauber Blau"  Interesse und Neugierde weckt. Gerne würde ich die Küpe in meinen Kupferkesseln über offenem Feuer warm halten, authentisch sein.    Aber... offenes Feuer am Marktplatz?    

Der Versuch  mein altes Marktfrauengewand  zu probieren scheiterte  auch  kläglich.  Ein Schnürmieder würde mich retten. Aber ...  Vielleicht probier ich es mal mit erweitern.  Jeans passen notfalls  aber auch zu Indigo.

Und noch ein "aber" - Aber eigentlich möchte ich ja zeigen, daß auch heutzutage Handwerk und Handarbeit einen Platz in unserem Leben haben kann. Warum also verkleiden. Und bin ich nicht authentisch?

 


10.Juli 2019

 

Und nun? Nun ein "Elfchen" :

 

Blau

mehr Blau

Indigo lockt weiter

lockt zu noch mehr

Meerblau

 

 


9. Juli 2019

Blauer Dienstag


8. Juli 2019

Blauer Montag ...

Zauber Blau

Blau Zauber

Der Zauber liegt darin, daß, wenn man den Stoff aus der Farbbrühe nimmt, er zuerst gelb, dann grün und erst an der Luft  blau wird. Blauzauber eben.


7. Juli 2019

Blau machen .... und morgen noch ein Blauer Montag ...


Einträge bis Juni 2019 siehe Blog 6