Ausstellungen

sind eine gute Möglichkeit Gedanken, Ideen , Bilder und Skulpturen, die im Laufe der Zeit entstehen auch mal  "präsentiert" zu sehen.  Reflektieren können und  ein  Gesprächen mit dem Betrachter führen, hören was dieser sieht,  oder auch nicht sieht ...

Ausstellungen organisieren und auch an solchen teilnehmen  ist und war mir schon immer ein Bedürfnis und Vergnügen.  Ebenso  das weiter vermitteln von Ideen und Techniken. Meist auch anläßlich von Ausstellungen. Letzteres habe ich aufgegeben um mehr Zeit zu haben für eigene Werke. Auch das Organisieren, es ist viel zu verantwortungsvoll und  ein Aufwand, der einfach alle Zeit beansprucht  und nicht viel Spielraum für eigene Kreationen mehr läßt. Nicht genügend, wenn man etwas mit vollem Einsatz und so gut wie möglich tut. So freue ich mich, wenn ich in bestehende Ausstellungen einsteigen oder mit Gleichgesinnten die Arbeit teilen kann.         

 

Hier habe ich  einmal eine Liste erstellt mit dem, was einmal war ... aber auch mit dem, was noch sein wird.


"Nadelwelt" Friedrichshafen, 8.-10. November 2019

 

16 m Wandfläche. Das ist eine Herausforderung, wenn alles per Hand gearbeitet wird. Gut, daß ich einen Fundus habe. Aber auch Neues.

Sehr klein und unsicher habe ich mich auf den Weg begeben. Nicht, weil ich nicht weiß, wer ich bin und was ich kann. Nein, die Frage, die ich mir stellte war, werde ich neben den anderen Künstlern bestehen können - kann ich Kritik und Durchleuchten meiner Arbeit vertragen -habe ich wirklich etwas zu sagen oder ist das Interesse  für meine Bilder auch groß genug?

Meine genähten Bilder sprechen die Problematik der Zeit an. Zeigen Ungleichheiten und fragen "Was bleibt!? " Was bleibt übrig, was bleibt und wird weiter getragen, wie z.B Vorurteile oder  - was lernen wir aus Vergangenem Unrecht- oder was bleibt an Erinnerungen. Nicht zuletzt "Was bleibt von mir übrig, was hinterlasse ich? "Deshalb schreibe ich Tagebuch, um mich selbst zu erinnern und um etwas fest zu halten und weil ich mich daran festhalten kann ...

Alle Fragen wurden beantwortet während der drei Tage auf der Messe. Alle positiv - jedenfalls hatte ich sehr interessiertes Publikum. Gute Gespräche, nicht nur fachlich, auch  aus dem Künstlerkreis, sowie berührende Augenblicke. Dafür hat es sich gelohnt die Mühen auf mich zu nehmen, 5 Tage "Standfestigkeit" zu beweisen. Und vor Allem weiter zu machen mit neuen Statements. Die Erfahrung hat mich einen Kopf größer gemacht ... ob meine neuen Ideen Schritt halten können, wird sich zeigen.

Hier noch ein paar Eindrücke:


Pause !


Pressemeldung:

 vom 3. Oktober 2018  bis 17.  Februar 19 war  im Oberfränkischen Textilmuseum eine Sonderausstellung über Filzkunst zu sehen.
Die Künstlerinnen Heidi Drahota, Ruth Zenger, Johanna Spaethe und Anne Jansen zeigen unter dem Thema „Grenzgängerinnen“ ihr breites Spektrum textilen Schaffens. In der Ausstellung ist der Fokus auf das Filzens gelegt, um die uralte Technik des Filzens in die Moderne zu transportieren und den Besuchern zu zeigen, was im Filz alles möglich i

Am 17. Februar 2019  endet die Ausstellung und ist an diesem Tag das letzte Mal zu sehen.
Aus diesem Anlass heraus möchte das Museum zusammen mit den Künstlerinnen noch einmal den Besuchern die Kunst des Filzens aktiv vermitteln und näherbringen.

Von 11.30 bis 17.00 Uhr bieten Heidi Drahota, Johanna Spaethe und Ruth Zenger kleine Filzkurse an, die auch für Anfänger geeignet sind. Zusammen mit den Künstlerinnen ergeben sich die Möglichkeiten neue Kenntnisse zu erwerben oder alte zu vertiefen und durch Fragen und Antworten sein Wissen über die Filzkunst zu erweitern.
Im gemütlichen neuen Ambiente des Museumscafe´s können die Besucher und Besucherinnen dann auch bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen die Ausstellung und die Kurse Revue passieren lassen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Das Museum ist an diesem Tag, den 17.Februar 2019 von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Der Kurs mit Ruth Zenger „Kleine Kostbarkeiten“ dauert von 13 bis 15 Uhr und kostet 12,00 € incl. Materialverbrauch. Um das Warten auf den Frühling zu verkürzen, entstehen in diesem Kurs gefilzte Krokusse, Gänseblümchen oder Tulpen. Mit Hilfe von einfachen Schablonen können auch Filzerinnen mit wenig Vorkenntnissen wunderschöne Blüten zaubern. Für Teilnehmerinnen mit Filzerfahrungen sind auch etwas kompliziertere Blüten möglich. Alternativ zu Blüten können auch andere Kostbarkeiten aus Filz entstehen: Dafür können, falls vorhanden, kleine Steine, Muscheln, Schneckenhäuser mitgebracht und eingefilzt werden.

Einen garantiert kalorienfreien Genuss verspricht Heidi Drahota in ihrem Kurs „Wir filzen Pralinen“. Das filzen der Pralinen ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet, dauert von 11.30 bis 13.00 Uhr und kostet 10,00 € incl. Material.

„Eiszeit“ lautet der Kurs mit Johanna Spaethe. Der Titel bezieht sich auf Gedanken, die der Künstlerin während eines Winterspazierganges kamen. Der Kurs zeigt den Werdegang eines Bildes. Aus gefilzter Wolle entsteht eine Fläche. Plastisch geformte Formen transportieren den Gedanken des Dreidimensionalen. Von 13.00 bis 18.00 Uhr - 18€ inkl. Material.

Eine vorherige Anmeldung ist wünschenswert, da dies die Planung sehr erleichtern würde.

E-Mail: info@textilmuseum.de oder telefonisch: 09252-92430 oder 09267-1772
Auf ihr Kommen freuen sich die Filzkünstlerinnen und das Museumsteam
Oberfränkisches Textilmuseum Helmbrechts
Münchberger Str. 17
95233 Helmbrechts

Fotos u. Zeitungsartikel siehe weiter runter scrollen....


 

 

"Schichtweise Sichtweisen"

Schwarz auf Weiß

3. Oktober 2018

Mi. bis So. 14.oo bis 19.oo

bis Sa., 27,Oktober 2018

 

in der Kulturscheune der Altstadtfreunde

Zirkelschmiedgasse 30

90402 Nürnberg

Oft liegt unsere Inspiration in einem Fundstück, einem Wort oder in Lettern, die unsere Sichtweise auf die Dinge prägen, beeinflussen und verändern. Wir sichten unser Material und schichten Fasern, Garne, Stoffe, Farben und Formen, aber auch Papiere oder Fundstücke, um die eigene Sichtweise zum Ausdruck zu bringen.

Der Betrachter kann an der Oberfläche bleiben oder Schicht für Schicht in die Tiefe unserer Arbeiten und Gedanken eindringen, die wir strukturiert, transparent aber auch dreidimensional umgesetzt haben. ‚Schwarz auf weiß‘ sollte dabei der rote Faden in unseren Werken sein.

Wir, Heidi Drahota und Johanna Spaethe, arbeiten textil und möchten zeigen, dass das nicht nur das Einfädeln einer Nadel, Zuschneiden, Nähen, Sticken oder Weben ist. Lassen Sie sich entführen in unsere textilen Sichtweisen.


Haben die ausgestellten Arbeiten Sie inspiriert? Während der Öffnungszeiten bieten wir zwischen 17.oo und 18.oo in kleinen Workshops an, Ihre Sichtweise selbst  in einer eigenen Collage kreativ zu gestalten. Unterstützung unsererseits, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen, ist Ihnen gewiss.



 

 "Grenzgängerinnen"

 

vom 21. September2018 bis

17. Februar2019

im Oberfränkischen Textilmuseum Helmbrechts

 

Filzarbeiten von Heidi Drahota, Anne Jansen, Johanna Spaethe, Ruth Zenger


Vor acht Jahren fanden wir uns über das Filzen. Nach einer gemeinsamen Ausstellung entschlossen wir uns zu einer weiteren Präsentation unserer verschiedenartigsten Werke mit einem Thema: GRENZGÄNGERINNEN

Heute hat das Thema „Grenzgängerinnen“ eine politische und gesellschaftskritische Dimension, deren Aktualität sich in unseren Arbeiten auch widerspiegelt.

Wir zeigten auf unterschiedliche Weise die Verknüpfung von verschiedenen Werkstoffen und  Verfahren. Traditionelle Textiltechniken wie Filzen, Klöppeln, Nähen, Spinnen, Stricken sind die Grundlagen unseres kreativen Tuns, aber auch Grenzüberschreitungen zu Fotografie oder Textilfremden Materialien finden sich in unseren künstlerischen Ausdrucksformen.

Jede von uns geht mit diesem Thema und den Materialien individuell um und interpretiert es auf eigene Weise.

Diese Ausstellung zeigen wir nach Forchheim vor zwei Jahren jetzt stark abgewandelt nur mit Filz. Arbeiten von den 4 Grenzgängerinnen

Pressebericht zu "Grenzgängerinnen":

Gefilzte Vielfalt ohne Grenzen

Die "Grenzgängerinnen" stellen im Textilmuseum in Helmbrechts aus. Die Arbeiten der Künstlerinnen als "Basteleien" abzutun, käme einer Beleidigung gleich.

 Vorlesen


Dieses Foto entstand anlässlich der Vernissage der bis Februar 2019 geöffneten Sonderausstellung "Grenzgängerinnen" im Oberfränkischen Textilmuseum in Helmbrechts. Zu sehen sind von links: die beteiligten Künstlerinnen Heidi Drahota, Johanna Spaethe, Anne Jansen, Ulrike Oelschlegel vom Textilmuseum und der Helmbrechtser Bürgermeister Stefan Pöhlmann. Foto: Bußler
Dieses Foto entstand anlässlich der Vernissage der bis Februar 2019 geöffneten Sonderausstellung "Grenzgängerinnen" im Oberfränkischen Textilmuseum in Helmbrechts. Zu sehen sind von links: die beteiligten Künstlerinnen Heidi Drahota, Johanna Spaethe, Anne Jansen, Ulrike Oelschlegel vom Textilmuseum und der Helmbrechtser Bürgermeister Stefan Pöhlmann. Foto: Bußler  

Helmbrechts - Als "Grenzgängerinnen" bezeichnen sich sieben Frauen einer Gruppe aus der Metropolregion Nürnberg, die textile Kunstwerke kreiert. Durch Weben, Spinnen, Klöppeln und Nähen möchte sie Grenzen überwinden. Dafür braucht es: Wissen, Geduld und Inspiration.

Vier Mitglieder des Teams - Heidi Drahota aus Nürnberg, Anne Jansen aus Bamberg, Johanna Spaethe aus Königstein und Ruth Zebnger aus Buckenhof - präsentieren derzeit im Oberfränkischen Textilmuseum in Helmbrechts eine Ausstellung mit Filzarbeiten, die neue Blickwinkel offenlegen. Aus Platzgründen haben sich die Frauen für eine Auswahl von Unikaten einer vorher in Forchheim gezeigten Schau entschieden, erklärte Heidi Drahota.

Die Künstlerin, die schon an der im Frühjahr im Museum gezeigten Ausstellung "Stoff zum Nachdenken" beteiligt war, betonte, die jetzt aufgebaute Präsentation solle den Fokus ausschließlich auf das Filzen legen. Dessen uralte Technik wollen die Frauen in die Moderne transferieren, um den Betrachtern zu zeigen, was mit dem Material alles machbar ist. Mit den Arbeiten sind auch politische Aussagen verbunden, wenn es etwa um die widrigen Arbeitsbedingungen einiger Staaten geht.

Es ist interessant zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt, durch Filzen Kunstwerke zu schaffen. Heidi Darhaota ärgert sich allerdings darüber, wenn jemand diese Tätigkeit abwertend als Handarbeit tituliert. "Basteln ist das schlimmste Wort, das wir für unsere Tätigkeit mit Filz hören", sagte sie während der Vernissage. Ihre Kollegin Anne Jansen ergänzte: "Wir wollen mit unserem Schaffen das Filzen allen Generationen nahebringen, damit dieses alte Handwerk wieder mehr geschätzt wird."

In der Schau gibt es nicht nur reizvolle gefilzte Exponate und dazu passende Fotos anzuschauen; Johanna Spaethe hat auf Tafeln auch wichtige Informationen zusammengestellt, die aufschlussreiche Einblicke ermöglichen. So ist zu erfahren, dass die Fertigung von Filz wohl schon in der mittleren Steinzeit, etwa 8000 Jahre vor Christi Geburt, begann. Der Filz wäre damit das älteste Textilmaterial.

Nicht nur deshalb ist das Helmbrechtser Museum ein idealer Ort für eine solche Präsentation. Deshalb hakte auch dessen für solche Schauen zuständige Mitarbeiterin Ulrike Oelschlegel gleich nach, als bei der vergangenen Ausstellung die "Grenzgängerinnen" zur Sprache kamen. Diese sagten übrigens, sie wären bereit, in Helmbrechts auch einen Workshop zu ihrem Hobby durchzuführen.

Bürgermeister Stefan Pöhlmann brachte in seinem Grußwort seine Freude über die Präsentation zum Ausdruck. "Es ist eine sehenswerte Galerie zu einem aktuellen Thema", sagte er.

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Die Ausstellung ist bis zum 17. Februar 2019 im Obergeschoss des Textilmuseums zu sehen.


                    Gedanken zum vorangehenden Zeitungsartikel:

Na ja, ein Hobby ist unser Ganztagsjob fast nicht mehr .... aber was ist es eigentlich wirklich?? Job? Beruf, Hobby, Leidenschaft?  Oder was?

Ich nenne es mal :  Berufung.

Beruf und Job und Arbeit ist, meiner Meinung nach etwas,  wo am Ende des Tages etwas auf`s Konto fließt. Hobby etwas, das man nebenher tut um sich die Zeit zu vertreiben. Wir - ich zumindest bin den ganzen Tag mit Leidenschaft berufen mit Textilien zu arbeiten. Ja "arbeiten", auch wenn das für mich  unter die Bezeichnung "Beruf"gehört. Und unsere Arbeit ist ganz schön anstrengend. Körperlich und geistig verbringen wir oft viele Stunden an einem Projekt bevor es fertiggestellt ist. Nach Fertigstellung eines 1x2m großen Filzteppichs ist schon mal eine Massage angesagt; stundenlanges gebücktes Verweilen über einem Quilt, einer Stickerei oder Weberei - das ist körperliche Anstrengung. Und der Werdegang von einer Idee zum fertigen Objekt ist künstlerische Gehirnakrobatik .... von wegen Hobby.  Und Hobby ist es vielleicht doch irgendwie, weil wir für unsere Arbeit auch noch selbst bezahlen dürfen. Es sei den .... jemand findet unsere "Kunst" so gut, daß sie  ein neues Zuhause findet ... dann wäre es auch schon Beruf mit einer Buchung auf dem Konto     ;-)



vergangene Ausstellungen


weitere Ausstellungen:

Nadelwelt Friedrichshafen "Was bleibt !?"

Textilmuseum Helmbrechts, "Grenzgängerinnen"

Kunstscheune der Altstadtfreunde "Schichtweise Sichtweisen"

Rathaus Forchheim    "Grenzgängerinnen"

Museum,  in den Handwerkerhäusern  der Altstadtfreunde Nürnberg  / FilzgeSchichten-ZeitgeSchichten

Kunstscheune der Altstadtfreunde Nürnberg/ Thema "ZauberBlau-BlauZauber

Grassemannmuseum Fichtelgebirge     / Filzkunst

Kirche in Röslau  / Filzkunst - Wegzeichen

alte Mälzerei Hirschau  / Filzkunst

Museum Schwandorf   "Das Hemd" -

( hier und in meiner Werkstatt wurde auch ein  Film des BR  in der Serie "Zwischen Spessart  und Karwendel"  gedreht. Über Flachs und Leinen und ein- mein   Lebenswerk )

altes Pfarrhaus Königstein - Querbeet durch meine Arbeit

Stein- Stadl Königstein, "Das Hemd" und " Weißgenäht"

offene Werkstatt, Königstein , Aktuelles

Landhaus Federkiel, Rotzendorf  " Weiße Wolke trifft gewebtes Mondlicht"

Landhaus Federkiel -  FilzTeppiche

Museum  Krumbach /Heimatverein  "Das Hemd"

München, Gut Käferloh, Tragbares- Westen, Jacken aus Leinen, Seide, Wolle

München , Ausstellungen und Organisation des "Leinenmarktes" 

Weißgenähtes -  Leinenwesten - in Vaterstetten und Ottobrunn

Schloßgarten Ludwigslust  gefilzte Bilder

"Orangerie" und "Garten offen",  Niendorf

bei Edi Zinsberger, Modelstecher und Blaufärber in der Werkstadt in Reuth/Obb. - "Das Hemd"

Museum Michelstadt "Das Hemd"  - Stickmuster - und Patchwork

Museumsdorf Düppel "Das Hemd "  sowie  Weißnäherei und  weiße Westen...

Kunstgallerie  Vrinners - Dänemark "Strandgut" freie Arbeiten, Textilcollagen

Atelier eins, Nürnberg, Filzkunst ... "Malerei" mit Wolle

Tisens Filzwanderweg - Windspiel

Rathaus Nürnberg - bloody / fair trade

SulzbachRosenberg  Aktiva - Lyrik trifft Nadel und Faden